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Beschneidungen sorgen für Streit im Ethikrat

Berlin (dpa) - Im Deutschen Ethikrat gibt es Streit wegen der religiösen Beschneidung von minderjährigen Jungen. Der jüdische Vertreter Leo Latasch kritisierte die Vorsitzende des Gremiums, Christiane Woopen, weil sie vor einer überstürzten Neuregelung gewarnt hatte. Der Ethikrat will sich am 23. August mit dem Thema befassen. Woopen hatte erklärt, wegen der schwierigen Materie halte sie Schnelligkeit für verfehlt. Die Bundesregierung peilt eine zügige gesetzliche Regelung an. Das Kölner Landgericht hatte die religiöse Beschneidungen von Jungen als Körperverletzung gewertet.

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