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»Besser hätte es für mich nicht laufen können«

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Es hat nicht ganz gereicht für Alex Diehl. Der 28-Jährige, der in Waging aufgewachsen ist, landete beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (ESC) mit »Nur ein Lied« knapp hinter der 17-jährigen Jamie Lee Kriewitz auf dem zweiten Platz. Doch traurig ist Diehl darüber nicht. Im Interview mit dem Traunsteiner Tagblatt erzählt er, warum er mit dem zweiten Platz zufrieden ist, wie schlimm die Nervosität vor seinem Auftritt wirklich war und wie es jetzt für ihn weitergeht.


Wie zufrieden bist du mit dem zweiten Platz?

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Ich bin noch immer völlig sprachlos. Nach dem Aufstehen konnte ich es kaum glauben. Ich war selten so glücklich in der Früh. Besser hätte es für mich nicht laufen können. Das hat mir jetzt sehr viele Türen aufgemacht.

Wie waren die Reaktionen nach dem Auftritt?

Ich bin ganz stolz auf Deutschland, dass sie das Lied so weit nach vorne gewählt haben. Mit meinem Keyboarder habe ich nämlich gewettet, dass wir auf Platz neun oder zehn landen. Es gibt so viele positive Reaktionen. Bei Facebook haben Zehntausende Menschen unser Video angeschaut, das wir kurz nach dem Auftritt veröffentlicht haben. Ich habe Hunderte Nachrichten bekommen, da sind ellenlange Briefe dabei. Ich weiß gar nicht, wann ich das alles lesen soll.

Wirst du Jamie Lee Kriewitz beim ESC-Finale die Daumen drücken?

Jamie Lee ist genau die Richtige für den ESC. Sie hat durch die Teilnahme bei »The Voice of Germany« eine große Fanbase, die das Telefonsystem zum Abstimmen kennt. Und ich denke, sie hat die Nerven für so einen Wettbewerb. Ich werde ihr auf jeden Fall fest die Daumen drücken.

 

Das ganze Interview mit Alex Diehl lesen Sie in der Samstagsausgabe des Traunsteiner Tagblatts.