weather-image
25°

Bilanz nach Lkw-Blockabfertigung: Mega-Rückstau bis Rosenheim

Schilder warnen vor Verkehrsstörungen
Schilder warnen vor Verkehrsstörungen wegen einer Lkw-Blockabfertigung. Foto: Uwe Lein/Archiv/dpa

Wie erwartet, kam es wegen der angekündigten Lkw-Blockabfertigung in Tirol bereits am frühen Morgen zu starken Stauungen auf bayerischer Seite.


Rund 40 Polizeibeamtinnen und -beamte waren etliche Stunden lang im Einsatz, um die Verkehrsbehinderungen in einem erträglichen Maß zu halten und für Sicherheit auf den betroffenen Autobahnen A93 und A8 zu sorgen. 

Anzeige

Um Punkt 5 Uhr morgens begannen die Tiroler Behörden mit der Blockabfertigung und somit exakt mit Ende des generell geltenden Lkw-Nachtfahrverbotes auf der österreichischen Autobahn A12 von Kufstein bis Innsbruck. So kam es erneut innerhalb weniger Minuten zu Lkw-Stauungen auf dem rechten Fahrstreifen der A93. Bereits am frühen Vormittag hatte der Lkw-Rückstau das Inntaldreieck erreicht und reichte später bis auf die A8 und dort auf Höhe der Anschlussstelle Rosenheim-West zurück.   

Die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim war zur Bewältigung der Lage mit Unterstützung der Autobahnpolizeistation Holzkirchen und Kolleginnen und Kollegen der Operativen Ergänzungsdienste Rosenheim – insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte beteiligt – auf der A93 und der A8 im Einsatz. Auf der A93 in Fahrtrichtung Kufstein konnte durch die polizeilichen Maßnahmen und die verkehrsrechtlichen Anordnungen der Autobahndirektion Südbayern – Überholverbot für Lkw und zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h für alle – der linke von zwei vorhandenen Fahrstreifen weitestgehend für den Pkw-Verkehr freigehalten werden. Lediglich kurzfristig kam es zum totalen Erliegen des kompletten Verkehrsflusses. Auch im Bereich der betroffenen Anschlussstellen kam es aufgrund der polizeilichen Verkehrsmaßnahmen zu keinen größeren bzw. längerfristigen Behinderungen beim Ein- bzw. Ausfahren. Allerdings mussten einige Lkw-Fahrer angezeigt werden, weil sie gegen das Überholverbot verstießen.

Kurz vor 5.30 Uhr kam es bei der Anschlussstelle Brannenburg, trotz vorhandener Stauabsicherung durch ein Polizeifahrzeug und Blaulicht, zu einem Auffahrunfall unter Lastkraftwagen. Zum Glück entstand dabei nur Sachschaden, der rechte Fahrstreifen musste kurzzeitig gesperrt werden. Gegen 6.30 Uhr ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall ohne Personenschaden auf Höhe der Tank- und Rastanlage Inntal-West. Hier kam es unfallbedingt aber zu keinen größeren Störungen des Verkehrsflusses.