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Bilanzsumme auf 1,665 Milliarden Euro angewachsen

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Da sie die Altersgrenze erreicht haben, schieden die langjährigen Aufsichtsratsmitglieder Laurentius Öllinger und Dr. Wilhelm Wintergerst aus. Sie wurden bei der Vertreterversammlung der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG von Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzendem verabschiedet. Unser Bild zeigt (von links) Direktor Jürgen Hubel (Bankvorstand), Maximilian Stadler (Aufsichtsratsvorsitzender), Dr. Wilhelm Wintergerst und Laurentius Öllinger, Direktor Franz Brecht (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) und Direktor Josef Frauenlob (Vorstandsvorsitzender).

Bad Reichenhall – Die Bilanzsumme der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG ist zum Jahresende 2017 auf 1,665 Milliarden Euro angewachsen. Das berichtete Vorstandsvorsitzende Direktor Josef Frauenlob bei der Vertreterversammlung im Alten Königlichen Kurhaus Bad Reichenhall.


Der Anteil der Einlagen belief sich auf 1,35 Milliarden Euro, von denen 1,16 Milliarden Euro wieder als Kredite ausgegeben wurden. So wuchs das Kundenkreditgeschäft um 3,25 Prozent oder 36,6 Millionen Euro, informierte Frauenlob.

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Der Zinsüberschuss ist leicht auf 32,6 Millionen Euro zurückgegangen. Dies sei vor allem der Niedrigzinspolitik der EZB geschuldet. Das Dienstleistungsergebnis fiel mit 14,7 Millionen Euro positiv aus. Die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost und ihre Tochtergesellschaften beschäftigten zum Jahreswechsel insgesamt 472 Mitarbeiter, informierte Frauenlob weiter. Die Ausbildungsquote liege bei 10 Prozent.

Auf die gesellschaftliche Verantwortung der Bank eingehend sagte der Vorstandsvorsitzende, man habe an Spenden und Sponsoring im vergangenen Jahr mehr als eine Viertelmillion Euro aufgewendet. Mit dem Crowdfunding-Portal »Viele-schaffen-mehr« seien acht Projekte mit einem Gesamtvolumen von 131 000 Euro erfolgreich abgeschlossen worden. Alle eingehenden Spenden werden von der VR Bank um 25 Prozent aufgestockt.

Drei Jahre nach der Bürgerstiftung Berchtesgadener Land hat nun die ebenfalls von der VR Bank gegründete Bürgerstiftung Traunsteiner Land ihr zehnjähriges Bestehen feiern können. Seit ihrer Gründung unterstützten und förderten die Bürgerstiftungen zahlreiche Projekte mit einer Gesamtsumme von rund 1,5 Millionen Euro. Im Jahr 2017 waren es mehr als 125 000 Euro, verteilt auf 56 Projekte.

Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorstands und Bestätigung durch die genossenschaftliche Verbandsprüfung folgten die Abstimmungen über die Bilanz, die Gewinnverwendung und die Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat. Das Votum der Mitgliedervertreter war jeweils einstimmig und positiv. Neben einer Dotierung der bilanziellen Eigenmittel auf nunmehr 161,24 Millionen Euro wurde damit für das Jahr 2017 eine mit vier Prozent deutlich über dem Marktniveau liegende Dividende für die rund 30 000 Mitglieder der VR Bank beschlossen.

Die beiden Aufsichtsräte Laurentius Öllinger und Dr. Wilhelm Wintergerst schieden aufgrund des Erreichens der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus. Für ihre 44-jährige bzw. 18-jährige ehrenamtliche Tätigkeit und Unterstützung bedankten sich Aufsichtsratsvorsitzender Maximilian Stadler sowie die Vorstände Direktor Jürgen Hubel, Direktor Franz Brecht und Direktor Frauenlob. Öllinger und Wintergerst hätten zur eindrucksvollen Entwicklung der VR Bank und ihrer Vorgängerinstitute beigetragen. Für diesen Einsatz erhielten die sie eine Urkunde des Genossenschaftsverbands Bayern. Der ausscheidende Aufsichtsrat Maximilian Stadler wurde einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls ohne Gegenstimme in den Aufsichtsrat gewählt wurde als neues Mitglied Elisabeth Mooser aus Ainring.

In seinem Ausblick sagte Direktor Frauenlob, die stabile Konjunktur lasse für das Geschäftsjahr 2018 gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit der VR Bank erwarten. Dennoch sollten die robusten Konjunkturaussichten nicht dazu verleiten, Gefahren für die Wirtschaft auszublenden. Zeitgemäße Filialen und engagierte Mitarbeiter sind nach der Überzeugung des Vorstands unverzichtbare Bindeglieder zwischen der Genossenschaft und ihren Mitgliedern und Kunden, die auch künftig nicht zu Gunsten radikaler Kostensenkungsprogramme geopfert werden dürfen. fb

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