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Bitteres Saison-Aus für Skisprung-Weltmeister Freund

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Severin Freund
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Severin Freund hat sich das Kreuzband gerissen. Foto: Angelika Warmuth Foto: dpa

Die deutschen Skispringer müssen ohne Titelverteidiger Severin Freund zur WM nach Lathi reisen. Der Weltmeister von 2015 und Team-Olympiasieger planttrotz seines Kreuzbandrisses ein Comeback für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang.


Oberstdorf (dpa) - Schwerer Rückschlag für die deutschen Skispringer: Nur vier Wochen vor der Weltmeisterschaft in Lathi hat sich Titelverteidiger Severin Freund bei einem Trainingssprung das Kreuzband gerissen und den Außenmeniskus im rechten Knie beschädigt.

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Damit ist die Saison für den 28-Jährigen aus Rastbüchl vorzeitig beendet. Er wurde nach Absprache mit Mannschaftsarzt Mark Dorfmüller bereits in München operiert, wie der Deutsche Skiverband mitteilte.

»Die Operation verlief sehr positiv«, sagte der operierende Arzt Peter Brucker und betonte: »Severin Freund wird voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, ehe er mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen beginnen kann.« Freund werde wohl erst in etwa sechs Monaten wieder mit dem Sprungtraining beginnen können, so der Mediziner. »Ich spürte bei der Landung einen Stich im rechten Knie und stürzte daraufhin«, schilderte Freund die missliche Situation.

Somit verpasst Freund die WM in Lathi. »Es ist extrem ärgerlich. Mein Ziel war es, meinen Titel zu verteidigen, was nun leider nicht mehr möglich ist. Ich habe in meiner Karriere schon einige Rückschläge weggesteckt und weiß damit umzugehen. Ich werde in den nächsten Monaten konzentriert in der Rehabilitation arbeiten und mich dann auf die Olympia-Saison vorbereiten«, meinte Freund zu seinem Ambitionen für die Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang.

Der Team-Olympiasieger von Sotschi 2014 wurde zuletzt von Bundestrainer Werner Schuster behutsam wieder aufgebaut, nachdem er die 65. Vierschanzentournee wegen einer Grippe abgebrochen hatte und auch in Wisla und Zakopane auf einen Weltcupstart verzichtete. »Es ist das erste Mal, dass ich aus einer laufenden Tournee aussteigen muss. Das ist zwar bitter, aber da es in der Saison noch einiges zu holen gibt, wäre es unklug, nicht auf den eigenen Körper zu hören«, begründete er seine Entscheidung Anfang Januar.

Sein Weltcup-Comeback war für das Heimspringen an diesem Wochenende in Willingen geplant. Daher nutzte Freund die guten Wetter- und Trainingsbedingungen in Oberstdorf, um weiter an der Stabilität seiner Sprünge zu feilen. Nun der erneute Rückschlag.

Gesundheitliche Probleme ziehen sich bei ihm schon durch die ganze Saison - inklusive Vorbereitung. Der beste deutschen Skispringer der vergangenen Jahre wurde bereits im Frühjahr an der Hüfte operiert. Doch immer wieder zeichneten sich Probleme ab. »Er kommt nicht hoch genug vom Schanzentisch weg. Er hat eigentlich die Power, aber er hat ein Koordinationsproblem. Er verliert den Schwerpunkt«, beschrieb Schuster zuletzt das sportliche Dilemma des Gesamt-Weltcupsieger von 2015. Dennoch betonte der Bundestrainer immer wieder, dass sein routinierter Frontmann aus dem Team nicht wegzudenken sei. Nun muss ein kompletter Neubeginn für seinen Vorzeige-Adler erfolgen.

Oberstdorf (dpa) - Sportliches Drama für Severin Freund, schwerer Rückschlag für die deutschen Skispringer: Nur vier Wochen vor der Weltmeisterschaft in Lathi hat sich der Titelverteidiger bei einem Trainingssprung das Kreuzband gerissen und den Außenmeniskus im rechten Knie beschädigt.

Damit ist die Saison für den 28-Jährigen aus Rastbüchl vorzeitig beendet. »Es ist extrem ärgerlich. Mein Ziel war es, meinen Titel zu verteidigen, was nun leider nicht mehr möglich ist«, sagte Freund nach seinem Missgeschick.

Der Bayer wurde nach Absprache mit Mannschaftsarzt Mark Dorfmüller bereits in München operiert, teilte der Deutsche Skiverband mit. »Die Operation verlief sehr positiv«, sagte Chirurg Peter Brucker und betonte: »Severin Freund wird voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, ehe er mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen beginnen kann.«

Bundestrainer Werner Schuster, der die Nachricht am Montag erhalten hatte, äußerte sein Mitgefühl. »Für ihn tut es mir am meisten Leid. Es ist sehr schade für Severin, der gerade alles versucht hat, sich zurückzukämpfen«, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Freund, der nach Angaben der Mediziner erst in etwa sechs Monaten wieder mit dem Sprungtraining wird beginnen können, zog sich die schwere Verletzung im Training in Oberstdorf zu. »Ich spürte bei der Landung einen Stich im rechten Knie und stürzte daraufhin«, schilderte er die missliche Situation.

Somit verpasst Freund die WM in Lathi. »Ich bin natürlich nicht erfreut, auf ihn verzichten zu müssen«, sagte Schuster. Freund selbst gab sich kämpferisch: »Ich habe in meiner Karriere schon einige Rückschläge weggesteckt und weiß damit umzugehen. Ich werde in den nächsten Monaten konzentriert in der Rehabilitation arbeiten und mich dann auf die Olympia-Saison vorbereiten«, sagte er zu seinen Ambitionen für die Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang.

Der Team-Olympiasieger von Sotschi 2014 wurde von Schuster zuletzt behutsam aufgebaut, nachdem er die Vierschanzentournee wegen einer Grippe vorzeitig abgebrochen und auch in Wisla und Zakopane auf einen Weltcupstart verzichtet hatte.

Sein Weltcup-Comeback war für das Heimspringen an diesem Wochenende in Willingen geplant. Daher nutzte Freund die guten Wetter- und Trainingsbedingungen in Oberstdorf, um weiter an der Stabilität seiner Sprünge zu feilen. Nun der erneute Rückschlag.

Gesundheitliche Probleme ziehen sich bei ihm schon durch die ganze Saison - inklusive Vorbereitung. Der beste deutsche Skispringer der vergangenen Jahre war im Frühjahr 2016 an der Hüfte operiert worden und hatte danach fünf Monate pausieren müssen.

Zwar startete Freund mit einem Sieg und einem zweiten Platz in Kuusamo furios in den WM-Winter, doch schnell zeichneten sich Probleme ab. »Er kommt nicht hoch genug vom Schanzentisch weg. Er hat eigentlich die Power, aber er hat ein Koordinationsproblem. Er verliert den Schwerpunkt«, beschrieb Schuster zuletzt das sportliche Dilemma des Gesamt-Weltcupsiegers von 2015. Nun muss der deutsche Vorzeige-Adler einen kompletten Neubeginn starten.

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