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»Black Panther« bricht Rekorde in Nordamerika

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Chadwick Boseman
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Der Schauspieler Chadwick Boseman war schon als Kind ein Fan von Superhelden. Jetzt ist er selbst einer. Foto: Mike Nelson Foto: dpa

Die Spannung auf den Actionfilm »Black Panther« war groß. Aber dass das neueste Werk aus dem Marvel-Universum bei Kinogängern solchen Erfolg haben würde, hatten selbst die Macher nicht erwartet. Über das lange US-Wochenende knackt der Film von Ryan Coogler Bestmarken.


New York (dpa) - Der fast ausschließlich mit schwarzen Schauspielern besetzte Superheldenfilm »Black Panther« hat in Nordamerika eingeschlagen. Die Einnahmen von 192 Millionen Dollar (155 Mio Euro) an seinem ersten Wochenende bedeuten dem Magazin »Variety« zufolge den besten Februar-Start in den USA und Kanada aller Zeiten.

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Über das lange Wochenende - am Montag ist mit President's Day ein landesweiter Feiertag - könnte der politische Actionfilm aus dem Marvel-Kosmos 218 Millionen Dollar (176 Mio Euro) einspielen.

Ryan Cooglers Science-Fiction-Werk porträtiert den Königssohn T'Challa (Chadwick Boseman), der im fiktiven, technologisch hochentwickelten afrikanischen Staat Wakanda die Macht übernehmen will. Im Kampf um seine Herrschaft kann er sich in den Superhelden Black Panther verwandeln. Beobachtern zufolge könnte »Black Panther« für mehrere Oscars nominiert werden, was vor allem in der Debatte um die jahrelange Vernachlässigung schwarzer Künstler bei den Oscars eine Rolle spielen würde.

Der Medien-Analyst Paul Dergarabedian bezeichnete den Film als »Beweis, dass das große Leinwand-Erlebnis möglicherweise die mächtigste Plattform für Wandel in unserer Gesellschaft ist«. Nahezu kein anderes Medium komme an die Kraft des Kinos heran, sagte der Analyst zu »Variety«.

Im Superhelden-Genre war an seinem ersten Wochenende nur der Marvel-Film »The Avengers« erfolgreicher, der 2012 rund 207 Millionen Dollar (167 Mio Euro) einspielte. »Black Panther« knackte auch Rekorde als bester Start eines afroamerikanischen Regisseurs und ließ mit dem besten Februar-Start zudem »Deadpool« hinter sich, der 2016 über ein langes Wochenende 152 Millionen Dollar (122 Mio Euro) eingespielt hatte.

Auf dem zweiten Platz der Kinocharts hielt sich dem Branchendienst »Box Office Mojo« zufolge der Zeichentrickfilm »Peter Hase«, der im März in den deutschen Kinos starten soll. »Fifty Shades of Grey – Befreite Lust«, dritter Teil der »Fifty Shades«-Erotikreihe, rutschte vom ersten auf den dritten Platz des Rankings. Auf Platz vier hielt sich die Action-Komödie »Jumanji: Willkommen im Dschungel«.

Auch in Deutschland feiert der Superhelden-Film einen starken Auftakt. Mehr als 415 000 Besucher sahen den Actionfilm von Regisseur Ryan Coogler von Donnerstag bis Sonntag, wie Media Control am Montag mitteilte. »Black Panther« ist fast ausschließlich mit schwarzen Schauspielern besetzt. In Kanada und den USA spielte er am Startwochenende 192 Millionen Dollar (155 Mio Euro) ein.

Für die Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts reichte es aber nicht - die behauptet weiterhin »Befreite Lust«, der dritte Teil der Sadomaso-Romanze »Fifty Shades Of Grey«. Am zweiten Einspielwochenende kamen nach vorläufigen Trendzahlen weitere 573 000 Besucher. Der Erotikfilm kratzt nun schon an der Marke von zwei Millionen Zuschauern.

Auf den nächsten Plätzen folgen der Kinderfilm »Die kleine Hexe« (218 000), das Familiendrama »Wunder« mit Julia Roberts (107 000) und der Science-Fiction-Thriller »Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone« (81 500).

Box Office Mojo

Variety