Blutspendetermine im Landratsamt gut besucht

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Im Großen Sitzungssaal waren 14 Liegen aufgebaut, die stets gut besetzt waren: Nach dem Brand in der Berufsschule an der Wasserburger Straße wich der Blutspende-Dienst des Bayerischen Roten Kreuzes für eine zweitägige Aktion ins Landratsamt aus.

Traunstein – 350 Blutspender kamen zu der zweitägigen Aktion des Bayerischen Rotes Kreuzes Anfang der Woche ins Landratsamt Traunstein. Im Großen Sitzungssaal, wo normalerweise die Kreisräte tagen, Konzerte oder Konferenzen stattfinden, waren 14 Liegen aufgebaut. Von nachmittags, 15.30 Uhr, bis 20 Uhr am Abend waren sie gut besetzt.


»Wir sind sehr zufrieden mit dem Termin«, sagt Thorsten Brandstätter, Leiter Zentrale Dienste des BRK-Kreisverbands Traunstein. Gefreut hat er sich vor allem über die 37 Erstspender und jungen Spender, »um die Blutspende auch in Zukunft für uns alle aufrecht erhalten zu können«, wie Brandstätter betonte.

Mit Ausbruch der Corona-Pandemie wurden die regelmäßigen Blutspendetermine in Traunstein vom BRK-Gebäude in die Berufsschule an der Wasserburger Straße verlegt – unter anderem, um die nötigen Abstände ermöglichen zu können. Nach dem Brand in der Parkgarage der Schule Ende letzten Jahres (wir berichteten), wich das Rote Kreuz für diesen Termin im Januar ins Landratsamt aus. Im April soll die Aktion wieder in der Berufsschule stattfinden, so Brandstätter.

Anfang letzten Jahres eingeführt, findet die Möglichkeit, einen Wunschtermin für die Blutspende online buchen zu können, großen Zuspruch. Zehn Liegen seien für die Terminbuchungen vorgesehen, so Brandstätter, ein kleiner Teil bleibe für spontane Besucher. So werden vor allem lange Wartezeiten vermieden.

Blutspendetermine fanden die gesamte Pandemiezeit über statt. »Das hat einen Grundsicherungs-charakter«, so Brandstätter. Zwischendurch sei es gefühlt mal eines der wenigen Dinge gewesen, die man überhaupt noch habe machen dürfen. Dementsprechend viel sei bei den Terminen auch los gewesen. Seit Ende November letzten Jahres gilt bei allen Terminen die 3G-Regelung.

Brandstätter bedauert, dass derzeit nicht so viele Blutspendetermine angeboten werden können, wie früher. Statt acht bis zehn Termine pro Monat im Landkreis gebe es derzeit vier oder fünf. Das liege an den Personalengpässen bei den Abnahmeteams vom Blutspendedienst in München. Immer wieder seien Fachkräfte vom Blutspendedienst in den letzten Monaten in Impfzentren gewechselt. Brandstätter hofft, dass sich die Personalsituation bald normalisiert.

Die nächsten Blutspendetermine in der Region sind am Montag, 17. Januar, im k1 in Traunreut (16 bis 20 Uhr), am Freitag, 4. Februar, in der Neuen Schule in Ruhpolding und am Montag, 28. Februar, in der Grund- und Mittelschule in Grassau, jeweils von 16 bis 20 Uhr. Weitere Informationen, Termine und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter blutspendedienst.com.

ka