weather-image

Böllern für die Sicherheit

0.0
0.0
Böllern für die Sicherheit
Bildtext einblenden
Immer schön vorsichtig: Ein Erwachsener zündet einen Böller. Foto: Jörg Carstensen/dpa Foto: dpa

Kraaaaawumm! In der Silvesternacht rummst und zischt es wieder auf den Straßen. Menschen zünden Feuerwerk und begrüßen so das neue Jahr. In den Regalen der Geschäften liegen deshalb bald Raketen und Böller. Feuerwerk, das Experten vorher getestet haben, erkennt man unter anderem an Buchstaben auf der Verpackung: CE.


Die Fachleute prüfen immer dann Feuerwerk, wenn eine Firma ihre Sachen bei uns zum Verkauf anbieten will. Dann gehen die Fachleute auf ein Feld. Dort wird geböllert.

Anzeige

Die Experten schauen etwa, ob ein Block von Raketen beim Zünden umkippt. Das soll nicht passieren. Denn die Raketen würden dann statt in den Himmel zu steigen, quer über den Boden schießen. Das wäre gefährlich für alle, die in der Nähe stehen.

Doch die Fachleute zünden die Raketen nicht nur. Sie zerlegen sie auch. Sie kontrollieren die Menge und Art der verbauten Materialien. Sind die Stoffe erlaubt? Hartplastik und Metall sind etwa verboten. Sie könnten nach dem Zünden zersplittern und herumfliegen.

Die Experten testen auch, wie die Böller reagieren, wenn die Temperatur in der Umgebung stark steigt. Oder sie stark geschüttelt werden. Verändern sich die Böller, Raketen oder Knaller oder gehen kaputt, fallen sie beim Test durch. Das gilt auch, wenn die Böller zu laut sind. Sie dürfen bestimmte Messwerte nicht überschreiten.

Nur wenn alles okay ist, bekommt der Hersteller eine Zulassung, um die Böller zu verkaufen. Treten Fehler auf, muss der Hersteller sie beheben. Anschließend prüfen die Experten erneut, ob die Knaller sicher sind.

Sicheres Feuerwerk erkennst du neben den Buchstaben »CE« auch an einer vierstelligen Nummer, die dazugehört. Zusätzlich zum Prüfsiegel gibt es eine Seriennummer. Sie verrät, ob die Böller erlaubt und zugelassen sind.