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Brand in Mehrfamilienhaus in Rosenheim - Tatverdächtiger festgenommen

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Feuerwehrauto
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Foto: Ralf Krawinkel/dpa-Archiv

Rosenheim -  Ermittlungserfolg der Brandfahnder der Kriminalpolizei Rosenheim. Aufgrund des Brandes in einem Rosenheimer Mehrfamilienhaus, bei welchem fünf Personen mit dem Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus verbracht wurden, konnte bereits gestern ein Tatverdächtiger festgenommen werden.

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Am Donnerstag war in den frühen Morgenstunden ein Mehrfamilienhaus in der Äußeren Münchener Straße in Brand geraten. Nachdem die Ermittler zahlreiche Zeugen vernommen und diverse Spuren ausgewertet haben, musste von vorsätzlicher schwerer Brandstiftung ausgegangen werden.

Der Tatverdacht erhärtete sich im Zuge dieser Ermittlungen gegen einen 26-jährigen Bosnier, der ebenfalls seit kurzer Zeit in dem Mehrfahmilienhaus gewohnt hatte und sich am Tag nach dem Brand offenbar in seine Heimat absetzen wollte.

Im Rahmen der vom Fachkommissariat ausgelösten intensiven Fahndungsmaßnahmen wurde der Mann durch Kräfte der Zivilen Einsatzgruppe im Stadtgebiet von Rosenheim vorläufig festgenommen.

Aufgrund der bislang erlangten Erkenntnisse aus den Ermittlungen stellte die zuständige Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, Antrag auf Haftbefehl. Der Tatverdächtige wurde noch am heutigen Freitag dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Rosenheim vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen Besonders schwerer Brand- stiftung, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung in mehreren Fällen erließ. Der Mann wurde anschließend in eine JVA verbracht.

Es ist lediglich den glücklichen Umständen der frühen Brandentdeckung eines Hausbewohners zu verdanken, dass keine Personen schwerer verletzt oder gar getötet wurden. Im gesamten Gebäude waren, entgegen der aktuellen Rechtslage, keinerlei Feuermelder installiert.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd