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Brigitte Maier bleibt Vorsitzende

Traunreut. Brigitte Maier bleibt Vorsitzende des Vereins »Eine Welt für Alle«. Bei der Jahreshauptversammlung wurde sie einstimmig im Amt bestätigt. Insgesamt ergab sich für »Eine Welt für Alle« eine positive Bilanz: Im Vergleich zum Vorjahr sind die Einnahmen leicht gestiegen.

Brigitte Maier (Mitte) bleibt Vorsitzende des Vereins »Eine Welt für Alle«, ihre Stellvertreterin ist Evelyn Bederke (links). Zur Kassierin wurde Maria Gantner gewählt. (Foto: geg)

Im Rückblick erinnerte Brigitte Maier an das »Faire Frühstück« innerhalb des Ferienprogramms, an die Weihnachtsmärkte in Seeon, Seebruck, Taching und im Kath. Pfarrsaal Traunreut sowie an die Aktionsverkäufe in Tengling, Traunwalchen, St. Georgen und Truchtlaching. Der Kassenbericht von Maria Gantner gab keinerlei Anlass zur Beanstandung, wie Kassenprüferin Elfriede Maier bestätigte.

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Die Neuwahl des Vorstandes erbrachte jeweils einstimmig folgendes Ergebnis: 1. Vorstand Brigitte Maier; 2. Vorstand Evelyn Bederke; 3. Vorstand und Kassierin Maria Gantner. Die Kassenprüfung übernimmt wieder Elfriede Maier.

Die Aufgabenverteilung blieb gleich: Den Einkauf Kunsthandwerk teilen sich Angelika Reuter, Liane Tute, Evelyn Bederke und Gaby Gebel. Im Einkauf der Lebensmittel engagiert sich Sepp Maier. Die Einteilung des Ladendienstes: Marianne Reuter für Mittwoch; Gaby Gebel für Donnerstag; Maria Gantner für Freitag; Wiltrut Dangschat für Samstag. Den Ladendienst von Mittwoch bis Freitag von jeweils 9 bis 10.30 Uhr übernimmt Hans Tröndlin. Das Schaufenster gestalten Evelyn Bederke und Brigitte Maier.

Im Rahmen des Ferienprogramms werden am 3. September im Pfarrsaal der Kath. Kirche »Regenmacher« gebastelt. Verantwortlich zeichnen hier Anna Ianc und Helga Bentele. Bereits am kommenden Samstag, 11. Mai, und im Herbst finden Bio-Bauernmärkte im Gutshof vom Kloster Baumburg statt. Angelika Reuter bemüht sich beim Johannes-Heidenhain-Gymnasium, ob die Schule für die heurigen Projekttage das Thema »Fairer Handel« nehmen könnte.

Abschließend merkte Brigitte Maier an, dass es den Eine-Welt-Laden heuer seit 21 Jahren gibt. Das Prinzip »fairer Handel« existiert bereits seit 40 Jahren. Damals hatte eine Gruppe engagierter Leute aus Holland und Deutschland in Zusammenarbeit mit der Evangelischen und Katholischen Kirche begonnen, fair gehandelten Kaffee aus Guatemala zu importieren. Es wurden Großhandelsorganisationen (z. B. GEPAt) für den Warenimport gegründet. Erstaunlich sind die Unterschiede zwischen den Gepflogenheiten in den Niederlanden und in Deutschland: In Holland stammen 25 Prozent des konsumierten Kaffees aus fairem Handel, in Deutschland sind es nur zwei Prozent. geg