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Bruchhagen sieht Senderwechsel für DFB-Team gelassen

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Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen glaubt nicht an großartige Veränderungen bei den Übertragungen. Foto: Marc Tirl Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Heribert Bruchhagen hat gelassen auf den bevorstehenden Sender-Wechsel bei den Live-Übertragungen von den Qualifikationsspielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zur EM 2016 und WM 2018 reagiert.


«Wir haben es vor Jahren doch schon einmal erlebt, dass die Bundesliga von der ARD zu RTL gewechselt ist. Das hat der Entwicklung damals gut getan», sagte der Vorstandsboss des Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Eine Boulevardisierung durch den Kölner Privatsender erwartet Bruchhagen, der auch im Vorstand des Ligaverbandes sitzt, nicht. «Die bunte Berichterstattung ist doch auch bei den öffentlich-rechtlichen Anbietern längst zum Standard geworden», betonte er.

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Orientierungsschwierigkeiten für die Fans bei der Sendersuche befürchtet der 64-Jährige ebenfalls nicht. «Die Zeiten unserer Eltern, als es nur drei Sender gab, sind lange vorbei. Jeder, der sich dafür interessiert, wird die Spiele sehen», sagte Bruchhagen.

RTL-Sportchef Manfred Loppe versprach am Donnerstag aber auch «absolut seriöse Fußball-Berichterstattung mit dem entsprechenden Know-How», sagte Loppe im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. «Aber natürlich auch Elementen, bei denen man zumindest schmunzeln darf», verriet Loppe.

Zum genauen Konzept, der Frage, welche Experten die Spiele der Nationalelf kommentieren oder ob Günther Jauch als Moderator zur Verfügung stehe, wollte sich Loppe indes nicht äußern: «Dazu kann ich noch nichts sagen und will auch noch nichts sagen. Wir sind ja jetzt erstmal eine Nacht nach der Veröffentlichung.»