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Bruno Mars räumt sechs Grammys ab - Preis für Kraftwerk

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Grammys - Bruno Mars
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Der Mann der 60. Grammy-Verleihung: Trophäen-Sammler Bruno Mars. Foto: Charles Sykes/Invision Foto: dpa
Kraftwerk
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Kraftwerk haben in New York einen Grammy gewonnen. Foto: Oliver Berg Foto: dpa
Grammys - Kendrick Lamar
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Kendrick Lamar war für sieben Grammys nominiert, fünf Trophäen gewann der Rapper. Foto: Matt Sayles/Invision Foto: dpa
Grammys - Lady Gaga
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Mit einem atemberaubenden Kleid von Armani Privé sorgte Lady Gaga für einen glamourösen Höhepunkt auf dem roten Teppich. Foto: Evan Agostini/Invision Foto: dpa
Grammys - Miley Cyrus
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Aus Solidarität mit der #TimesUp-Bewegung kamen viele Stars mit einer weißen Rose. Auch Miley Cyrus. Foto: Evan Agostini/Invision Foto: dpa
Grammys - Rita Ora
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Rita Ora zeigt ihr Aphrodite-Tattoo. Foto: Evan Agostini/Invision Foto: dpa
Grammys - Hans Zimmer
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Der in Frankfurt geborene Komponist Hans Zimmer war in der Kategorie «Bester komponierter Soundtrack für visuelle Medien» gleich doppelt nominiert, ging aber leer aus. Foto: Evan Agostini/Invision Foto: dpa
Grammys - Heidi Klum
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Ein bisschen Tüll und ein Korsett: Heidi Klum auf dem roten Teppich. Foto: Evan Agostini/Invision Foto: dpa
Grammys - Kendrick Lamar
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Kendrick Lamar eröffnete mit The Edge (l) und Bono (2.v.r) von U2 die 60. Grammy-Verleihung. Foto: Matt Sayles/Invision Foto: dpa
Grammys - Lady Gaga
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Bei ihrem ergreifenden Auftritt appellierte Lady Gaga an Liebe und Mitgefühl. Foto: Matt Sayles/Invision Foto: dpa
Grammys - Miley Cyrus + Elton John
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Auf Twitter bedankte sich Miley Cyrus später bei Sir Elton John für den gemeinsamen Audtritt. Foto: Matt Sayles/Invision Foto: dpa
Grammys - Luis Fonsi + Daddy Yankee
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Luis Fonsi (l) und Daddy Yankee machten mit ihrem Mega-Hit «Despacito» Stimmung im Madison Square Garden. Foto: Matt Sayles/Invision Foto: dpa
Grammys - James Corden
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Moderator James Corden führte zurückhaltend und souverän durch den Abend. Foto: Matt Sayles/Invision Foto: dpa
Grammys - Sting + Shaggy
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Sting singt «Englishman in New York» und Shaggy führt den Song in Rap-Gefilde. Foto: Matt Sayles/Invision Foto: dpa
Grammys - Rihanna
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Zusammen mit DJ Khaled und Bryson Tiller lieferte Rihanna ein bonbonbunte Show ab. Foto: Matt Sayles/Invision Foto: dpa
Grammys - Janelle Monáe
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Janelle Monáe zu #TimesUp: «Wir kommen in Frieden, aber wir meinen es ernst.» Foto: Matt Sayles/Invision Foto: dpa
Grammys - Hilary Clinton
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Hillary Clinton liest während einer Video-Übertragung einen Ausschnitt aus dem Trump-Buch «Fire and Fury». Foto: Matt Sayles Foto: dpa
Grammys - Bruno Mars
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Bruno Mars könnte die ganze Welt umarmen. Foto: Matt Sayles/Invision Foto: dpa

Eigentlich sollte es ein Abend des Hip-Hop werden. Am Ende steht bei den Grammys aber der Funk-Junge Bruno Mars mit dem breitesten Grinsen auf der Bühne. Auch die deutsche Band Kraftwerk wird gewürdigt.


New York (dpa) – Der R&B- und Funk-Sänger Bruno Mars hat mit seinem Team bei der Grammyverleihung ordentlich abgeräumt und ist gleich mit sechs der begehrten Trophäen ausgezeichnet worden.

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Mars gewann mit dem Titel «24K Magic» und dem gleichnamigen Album unter anderem Preise für das beste Album, die beste Aufnahme und das beste Lied des Jahres. Rapper Kendrick Lamar nahm bei der Gala am Sonntag in New York fünf Grammys mit nach Hause, der achtfach nominierte Rapper Jay-Z ging überraschend leer aus.

Eine der begehrten Auszeichnungen ging auch nach Deutschland: Die Elektro-Pioniere Kraftwerk erhielten in der eher unbekannten Sparte Dance-/Electronic-Album einen Grammy für «3-D The Catalogue». 2014 hatten Kraftwerk schon einen Grammy für ihr Lebenswerk gewonnen. In den vergangenen Jahren gewannen in den weniger beachteten der inzwischen 84 Kategorien immer wieder deutsche Künstler, vor allem Musiker aus dem Klassik- und Opern-Bereich.

Mars stach neben Jay-Z unter anderem Childish Gambino mit dessen Titel «Redbone» und den Megahit «Despacito» von Luis Fonsi & Daddy Yankee mit Justin Bieber aus. Kendrick Lamar gewann unter anderem in den Kategorien für das beste Rap-Album und den besten Rap-Titel. Mit den großen Gewinnen von Mars in den Hauptkategorien stand die Show dieses Jahr weniger im Zeichen des Hip-Hop als erwartet.

Die dreineinhalbstündige, von James Corden moderierte Gala war gefüllt mit hochkarätigen Auftritten: Neben Mars, Lamar und Gambino kamen unter anderem Elton John, Miley Cyrus, Pink und Rihanna auf die Bühne. Auch Demokratin Hillary Clinton hatte einen Auftritt, als sie neben Rapperin Cardi B, John Legend, Cher und Snoop Dogg in einem vorab aufgezeichneten Sketch aus dem Enthüllungsbuch «Fire and Fury» («Feuer und Zorn») über US-Präsident Donald Trump vorlas.

Ein starkes Statement gegen Trump und dessen scharf kritisierte Äußerung über sogenannte «Drecksloch»-Länder leistete sich Logic, nachdem er «1-800-273-8255» gerappt hatte: «An all die wunderschönen, mit Kultur, Vielfalt und Tausenden Jahren Geschichte gefüllten Länder, ihr seid keine Dreckslöcher». Die im Englischen härtere Übersetzung («shithole») wurde von den Veranstaltern zensiert.

Die sonst in Los Angeles heimische Verleihung fand dieses Jahr erstmals seit 15 Jahren in New York statt. Mehrere Musiker trugen zur Gala eine weiße Rose am Revers oder in der Hand als Zeichen der Solidarität mit der #TimesUp-Bewegung zum Kampf gegen sexuelle Übergriffe und männliche Dominanz. «Die Zeit der ungleichen Bezahlung, der Diskriminierung und Belästigung jeder Art und des Missbrauchs von Macht ist um», sagte Musikerin und Schauspielerin Janelle Monáe.

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