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Bungalow in Übersee brennt komplett nieder – Mutter und Tochter retten sich rechtzeitig

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Foto: FDLnews/AKI
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Übersee – Der Brand in einem Bungalow im Hochgernweg in Übersee forderte am Sonntagabend die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Übersee und Grassau. Das Gebäude brannte nahezu komplett nieder und ist unbewohnbar. Verletzt wurde niemand.

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Update, Montagmittag: Polizeibericht

Am gestrigen Sonntag gegen 21 Uhr bemerkte die 53-jährige Bewohnerin eines Bungalows im Überseer Hochgernweg gerade noch rechtzeitig eine starke Rauchentwicklung hinter dem Kachelofen in der Küche, weshalb sie sich mit ihrer neunjährigen Tochter sofort in Sicherheit nach draußen brachte.

Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Übersee und Grassau rückten mit 65 Einsatzkräften zur Bekämpfung der Flammen aus. Bei deren Eintreffen stand der Bungalow bereits in Vollbrand. Trotz intensiver Löscharbeiten brannte das Gebäude bis zur Unbewohnbarkeit nieder.

Da der Bungalow ohnehin im kommenden Frühjahr ersetzt werden sollte, beziffert sich der Sachschaden derzeit auf lediglich rund 2500 Euro. Die 53-jährige Bewohnerin und ihre Tochter blieben glücklicherweise unverletzt, mussten jedoch anderweitig untergebracht werden. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei Traunstein die Ermittlungen übernommen.

Erstmeldung, Montagmorgen

In Flammen ging am späten gestrigen Sonntagabend der Dachstuhl eines kleinen Wohnhauses im Überseer Ortsteil Feldiwes auf. Mehrere Feuerwehren rückten gegen 21 Uhr an den Brandort aus.

Wie das Feuer ausbrechen konnte, ist noch unklar. Die Polizei Grassau vermutet einen technischen Defekt als mögliche Ursache. Beim Eintreffen der Feuerwehr Übersee wurde die Brandmeldestufe erhöht und weitere Feuerwehren nachalarmiert. Nach kurzer Zeit konnte die Feuerwehr Übersee den Brand jedoch bereits unter Kontrolle bringen und so kehrten dieweiteren Einsatzkräfte auf der Anfahrt wieder um.

Am Einsatzort waren die Kräfte der Feuerwehren Übersee und Grassau. Außerdem waren ein Notarzt, zwei Rettungswagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Es ist noch unbekannt, wie viele Personen bei dem Brand verletzt wurden. Nähere Informationen wird die Polizeidienststelle in Grassau im Laufe des Tages bekannt geben.

red/ FDL/AKI

 

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