Buntes Programm zu Natur und Nachhaltigkeit

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Mit Hans Staudinger war die Gruppe im Osinger Wald unterwegs. (Foto: Biosphärenregion BGL)

Berchtesgadener Land – Die Biosphärenregion Berchtesgadener Land organisierte kürzlich gemeinsam mit der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden nach 2019 den zweiten Schutzgebietstag für die Klassen 7 bis 11 des Rottmayr-Gymnasiums in Laufen. Für die rund 400 Schülerinnen und Schüler gab es dabei ein buntes Programm.


Wanderung

Bei einer Wanderung zur Mordaualm erlebten die Teilnehmenden gemeinsam mit Almführerin Gerti Rutz das Leben auf der Alm.

Die weiteren Aktionen der Biosphärenregion rund um Laufen behandelten verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit: Die Schüler packten auf dem Thannberg bei der Anhäufung eines Lesesteinwalls praktisch mit an, eine spannende Radtour führte zu artenreichen Wiesen, die so erst durch die Bewirtschaftung des Menschen entstehen konnten. Dass die Ernährung einen großen Einfluss auf den Klimaschutz hat, fand eine Gruppe beim Bio-Michi in Kirchanschöring heraus. Hans Staudinger führte den Teilnehmenden im Osinger Waldlehrpfad die verschiedenen Waldtypen und ihre wichtigen Funktionen vor Augen. Zum Abschluss des Vormittags überraschte Luca Rizzardini an der Schule mit seinem Biosphären-Eis.

Pflanzenwelt

Die Nationalparkverwaltung lud die Schülerinnen und Schüler ein, die alpine Tier- und Pflanzenwelt im Schutzgebiet zu erkunden. So konnten sie Steinadler und Bartgeier, die Könige der Lüfte, beobachten, das Leben im Gebirgsbach erforschen und die Welt der Murmeltiere kennenlernen. Weitere Aktionen beschäftigten sich mit Nationalpark-Themen, wie der Biodiversität, dem Prozessschutz und dem Spannungsfeld Wolf-Luchs-Bär und Mensch. Außerdem lernten die Schüler den naturbelassenen, wilden Wald und die Wildbestandsregulierung im Nationalpark kennen. Die Exkursionsführer des Nationalparks und der Biosphärenregion freuten sich über den Austausch mit den jungen Leuten.

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