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BVB nach Sieg über Wolfsburg im Pokalfinale

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Perfekt
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Dortmund hat nach 2012 wieder das Pokalfinale ereicht. Foto: Federico Gambarini Foto: dpa
Auftakt
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Henrich Mchitarjan (r) schießt das erste Tor, Kevin Großkreutz ist der erste Gratulant. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa
Einsatz
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Mit viel Herz gehen beide Teams in die Partie. Kevin Großkreutz (r) und Luiz Gustavo geben keinen Ball auf. Foto: Federico Gambarini Foto: dpa
Abschluss
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Nach seinem gewonnenen Zweikampf im Sechzehner kommt Robert Lewandowski zum Abschluss. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa
Genau
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Zwischen den Wolfsburgern hindurch und an Torwart Max Grün vorbei segelt der Ball halbhoch auf das Tor zu. Foto: Federico Gambarini Foto: dpa
Treffer
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Der Schuss des polnischen Nationalspielers landet mit Wucht im Netz - der BVB geht mit einer 2:0 Führung in die Pause. Foto: Federico Gambarini Foto: dpa
Beeindruckend
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Es ist das 100. Pflichtspieltor für «Lewa» seit er bei den Schwarz-Gelben spielt. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa
Abseits
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Mats Hummels beschwert sich über das nicht gegebene Abseitstor von Lewandowski nach der Pause. Foto: Federico Gambarini Foto: dpa
Kämpfer
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Marcel Schäfer, Robin Knoche und Naldo (v.l.) verabschieden sich nach einer großartigen Partie. Foto: Federico Gambarini Foto: dpa

Dortmund (dpa) - Borussia Dortmund hat mit phasenweise tollem Kombinationsspiel seine Vorarbeit für ein Traumfinale im DFB-Pokal gegen den FC Bayern geleistet. In einem hochklassigen Spiel gewann der BVB mit 2:0 (2:0) gegen den erneut in der Vorschlussrunde gescheiterten VfL Wolfsburg.


Vor 80 200 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion gelangen Henrich Mchitarjan (12. Minute) und Goalgetter Robert Lewandowski (43.) mit seinem 100. Pflichtspieltor die Treffer für die erschöpften BVB-Profis, die sich von ihren Fans nach dem Schlusspfiff im Finale-T-Shirt minutenlang feiern ließen.

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«Wir haben Glück gehabt, aber das hat sich die Mannschaft auch verdient in den vergangenen Wochen», kommentierte Trainer Jürgen Klopp und fasste zusammen: «Auf einer Felge ins Finale.» Trotz des 2:0 sei es komplett eng gewesen, meinte Abwehrchef Mats Hummels. «Das war ein hartes Stück Arbeit», pflichtete auch Kapitän Sebastian Kehl bei. Gleichwohl zeigten die Hausherren gegen einen starken Gegner teilweise wieder berauschenden Tempo-Fußball.

Die Münchner können ihrerseits an diesem Mittwoch mit einem Sieg in ihrem Halbfinale gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern nachlegen und am 17. Mai in Berlin die Neuauflage des Endspiels von 2012 perfekt machen. Damals hatten die Dortmunder als Meister zum dritten Mal den Cup geholt, in dieser Saison wird es die einzige Titelchance sein.

Zehn Tage nach dem 2:1-Sieg im Liga-Duell brauchten die Schwarz-Gelben diesmal keine Halbzeit, um in Schwung zu kommen. Stattdessen lieferten sich beide Mannschaften in ihrem ersten Duell im nationalen Cup-Wettbewerb von der ersten Minute an ein rasantes Spiel. Kein Geplänkel, keine Ballhalterei. Grund zum Jubeln hatten aber nur die sangesfreudigen BVB-Fans. Bei einem der schnellen Dortmunder Konter kurvte Mchitarian von der rechten Seite nach innen und zog ins kurze Eck ab.

Nur zeigte sich Wolfsburg davon unbeeindruckt. So wie vor einem Jahr ebenfalls in der Vorschlussrunde beim 1:6 gegen den späteren Titelträger FC Bayern wollten sich die Wölfe auf keinen Fall wieder verabschieden. Allerdings gelang ihnen partout kein Tor. Luiz Gustavo (18.), Ivica Olic (19.), Kevin De Bruyne (21.), Olic und Naldo (33.) sowie Junior Malanda (42./Posten) und De Bruyne scheiterten.

Und wurden prompt von den Gastgebern bestraft, die den Wolfsburgern zwar mehr Spielanteile überließen, mit ihren ungemein schnellen Kontern aber brandgefährlich waren. Wie schon beim ersten Treffer leistete der topaufgelegte Marco Reus die Vorarbeit, diesmal vollendete Lewandowski. Nach seinem Jubiläumstreffer hob der designierte Bayern-Angreifer das Trikot, darunter trug er die 100 für sein BVB-Torjubiläum in riesigen schwarzen Zahlen auf gelbem Grund. «Danke, Robert!», twitterte der BVB umgehend.

Schlechte Vorzeichen für die tapferen Wolfsburger: Die Dortmunder, bei denen Lewandowki kurz nach dem Seitenwechsel den Außenpfosten traf, kassierten in den bisherigen Pokalspielen in dieser Saison kein Gegentor. Dennoch gaben sich die Wölfe nicht geschlagen. Maximilian Arnold (51.) verzog aber aus 16 Metern, Olic zielte bei einem Kopfballversuch zu ungenau (69.) und dann jagte Junior Malanda (75.) den Ball aus rund fünf Metern über den Kasten von Roman Weidenfeller.

Fünf Minuten später lenkte der BVB-Keeper einen Gustavo-Versuch an den Pfosten. Für den VfL, Meister von 2009, reichte es damit erneut nicht zum ersten Finale seit 1995. «Das ist schade, die Mannschaft hat mehr verdient. Was uns fehlt, ist die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss», meinte Sport-Geschäftsführer Klaus Allofs. Die BVB-Profis haben hingegen die erneute Reise nach Berlin sicher.