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BVB-Chef Watzke: Über Meister-Titel jetzt nicht reden

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Resignation
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Hans-Joachim Watzke glaubt nicht mehr an den Titel für den BVB. Foto: Marius Becker Foto: dpa

Dortmund (dpa) - Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat angesichts der Verletztenmisere vor dem Gipfeltreffen mit dem FC Bayern München nur noch bescheidene Ziele.


«Über den Meister-Titel sollten wir jetzt ganz sicher nicht reden. Wir müssen den Anschluss halten», sagte er der «Bild»-Zeitung. Er sieht sein Team vor dem Spiel am Samstag gegen den deutschen Fußball-Meister und Tabellenführer klar in der Außenseiterrolle. «Wer jetzt noch sagt, die Chancen gegen Bayern stehen 50:50, der leidet wirklich an Realitätsverlust. So eine Extremsituation wie jetzt habe ich beim BVB noch nie erlebt!»

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Nach den Verletzungen von Mats Hummels und Marcel Schmelzer beim Länderspiel am Dienstag in London gegen England und dem Kreuzbandriss von Neven Subotic fällt beinahe die gesamte Stamm-Abwehr des Tabellenzweiten aus. Daneben fehlen noch weitere Leistungsträger wie unter anderem Ilkay Gündogan.

Watzke vermied jede Kritik an Bundestrainer Joachim Löw, weil dieser fünf Dortmunder gegen die Engländer auflaufen ließ. «Wir machen den Verantwortlichen des DFB keine Vorwürfe. Und wir wollen jetzt auch sicher keine Alibi-Diskussion», meinte der BVB-Manager.