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»Capernaum«: Libanesischer Oscarbeitrag

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Capernaum - Stadt der Hoffnung
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Zain (Zain Alrafeea) lebt unter ärmsten Bedingungen. Foto: Alamode Film Foto: dpa

Das Dasein ist nicht gerade einfach für den zwölfjährigen Zain. Um zu überleben, muss er täglich stehlen und betrügen. Dafür macht er vor allem seine Eltern verantwortlich.


Berlin (dpa) - Der kleine Zain ist etwa zwölf Jahre alt und lebt unter ärmsten Bedingungen in Beirut. Seine Eltern zwingen ihn zum Klauen und Betrügen.

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Als sie dann noch seine jüngere Schwester an einen älteren Mann verkaufen, haut Zain ab und schlägt sich allein durch die libanesische Hauptstadt - und verklagt schließlich seine Eltern, ihn überhaupt auf die Welt gebracht zu haben. »Capernaum - Stadt der Hoffnung« von Regisseurin Nadine Labaki ist Libanons Beitrag für den diesjährigen Auslands-Oscar und gewann beim Filmfest Cannes 2018 den Preis der Jury.

Capernaum - Stadt der Hoffnung, Libanon/USA 2019, 126 Min., FSB ab 12, von Nadine Labaki, mit Zain Alrafeea

Capernaum - Stadt der Hoffnung