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»Checker Tobi« zwischen glühender Lava und frostigem Eis

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Tanzender Checker Tobi
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«Checker Tobi» tanzt in Indien. Das Land war eine Staion auf seiner Reise. Foto: Johannes Obermaier/megaherz film und fernsehen/dpa Foto: dpa

Tobias Krell hat Orte besucht, wo man nicht so leicht hinkommt. Er war auf einem Vulkan. Und im eisigen Grönland. Die Erlebnisse gibt es jetzt im Kino zu sehen. Im Interview erzählt »Checker Tobi« von der Reise - und wie man in Grönland auf die Toilette geht.


Wie sieht es in einem Vulkan aus? Und was passiert hoch oben im Norden, zwischen Eis und Schnee? Fragen, die auch »Checker Tobi« interessiert haben. Die Antworten gibt es nun im Kinofilm »Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten«. Um das Geheimnis der Erde zu entdecken, kletterte Tobi auf einen grummelnden Vulkan. Er tauchte im Meer vor Australien. Und er besuchte Kinder in Indien. Den dpa-Nachrichten für Kinder hat Tobias von dieser spannenden Reise rund um die Welt erzählt.

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Welche Station gefiel es dir auf deiner Reise am besten?

Tobi: »Wen ich mich festlegen müsste, wären es wahrscheinlich diese Tage in Grönland im Eis.«

Warum?

Tobi: »Weil es so unwirklich ist. Man landet mit dem Flugzeug an einem Ort, der eigentlich nicht dafür gemacht ist, dass Menschen dort sind. Da ist es kalt, es wächst nichts. Und 400 Kilometer in die eine Richtung und 1000 Kilometer in die andere Richtung kommt nichts. Und man kann sich nicht so bewegen, wie man das sonst aus dem Alltag kennt. Man kann nicht einfach so aufs Klo gehen.«

Wie funktioniert das denn, wenn man da mal muss?

Tobi: »Man wohnt in Zelten und wenn man nachts aufs Klo muss, dauert das. Man muss sich dicke Schneeschuhe und den dicken Anzug anziehen. Dann geht man raus und stapft durch den Schnee zu einem anderen Zelt. Darin ist ein Plumpsklo, ein Loch im Eis. Man zieht das ganze Zeug wieder aus, geht Pipi machen, zieht alles wieder an und geht zurück ins Bett. Nur kurz Pipi machen dauert also 20 Minuten.«

Das Gegenteil von Grönland war der Vulkan. Im Krater brodelt dort glühende Lava. Man hört ein Grummeln und die Erde bebt leicht. Wie unheimlich war das?

Tobi: »Je näher man kommt, desto lauter wird dieses Grollen. Und dann sieht man, dass da wirklich riesige Lava-Fontänen rausschießen oben aus dem Krater. Da wird einem mehr als mulmig. Da waren Lava-Stücke darunter, die so groß waren, wie ein Lastwagen.«

Hast du dir Erinnerungsstücke von den Reisen mitgebracht?

Tobi: »Die Vulkanforscherin Ulla hat mir einen Stein geschenkt. Den hat sie oben am Krater mitgenommen. Der Stein wurde irgendwann von diesem Vulkan ausgespuckt. Und neben meinem Schreibtisch steht der Rucksack, der mich überallhin begleitet hat, die Trinkflasche und mein Reisetagebuch.«

Könntest du dir vorstellen, noch mal so einen Film zu drehen?

Tobi: »Auf jeden Fall! Die Reisen während der Dreharbeiten haben mir Lust gemacht, noch mehr die Welt zu entdecken.«