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Chef der Polizeigewerkschaft wettert gegen DFB

Aufgebracht
Rainer Wendt kritisiert das Vorgehen des DFB. Foto: Maja Hitij Foto: dpa

Passau (dpa) - Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) scharf kritisiert für das Verlegen eines Länderspiels von Bremen nach Nürnberg.


«Beim DFB und der DFL herrscht ein mangelhaftes Demokratieverständnis. Offenbar hat man dort das Gefühl, ein Staat im Staate zu sein», sagte Wendt der «Passauer Neuen Presse». «Das war ein dreistes Stück, auf diesem Wege zu versuchen, ein frei gewähltes Parlament unter Druck setzen zu wollen.»

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Das Bundesland Bremen hatte angekündigt, künftig Gebühren zu verlangen, wenn statt der üblichen 100 bis 200 Polizisten bei Risikospielen bis zu 1000 Beamte eingesetzt würden. Der DFB hatte der Stadt daraufhin das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar entzogen.