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Chelsea nach 2:1 in Basel vor Finale - Fenerbahce gewinnt

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FC Basel - FC Chelsea
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David Luiz war der Matchwinner für den FC Chelsea. Foto: Salvatore Di Nolfi Foto: dpa
FC Basel - FC Chelsea
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Chelseas Victor Moses feiert seinen Treffer gegen den FC Basel mit einem Salto. Foto: Georgios Kefalas Foto: dpa
FC Basel - FC Chelsea
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Die Chelsea-Spieler feiern den Sieg in Basel. Foto: Ennio Leanza Foto: dpa
FC Basel - FC Chelsea
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David Luiz (l) vom FC Chelsea im Duell mit Basels Geoffroy Serey. Foto: Ennio Leanza Foto: dpa
Fenerbahce Istanbul - Benfica Lissabon
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Fenerbahce bejubeln den Treffer zum 1:0 gegen Benfica Lissabon. Foto: Tolga Bozoglu Foto: dpa
Fenerbahce Istanbul - Benfica Lissabon
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Benfica-Keeper Artur schnappt sich den Ball vor Fenerbahces Moussa Sow. Foto: Sedat Suna Foto: dpa
Fenerbahce Istanbul - Benfica Lissabon
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Benficas Jardel setzt sich im Kopfballduell gegen Fenerbahces Moussa Sow durch. Foto: Sedat Suna Foto: dpa

Berlin (dpa) - Der FC Chelsea hat sich eine hervorragende Ausgangsposition für den Finaleinzug in der Europa League erarbeitet. Beim 2:1 (1:0) im Halbfinal-Hinspiel beim Überraschungsteam vom FC Basel erzielte David Luiz (90.+4 Minute) den späten Siegtreffer für den Champions-League-Sieger von 2012.


Victor Moses (12.) hatte die Londoner, die ohne den angeschlagenen Marko Marin in Basel antraten, in Führung gebracht. Fabian Schär (87./Foulelfmeter) traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Die tapfer kämpfenden Eidgenossen brauchen im Rückspiel an der Stamford Bridge in einer Woche nun ein kleines Fußball-Wunder, um als erster Schweizer Club ein Finale auf kontinentaler Bühne zu erreichen.

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In einer intensiven zweiten Vorschlussrundenpartie setzte sich Fenerbahce Istanbul mit 1:0 (0:0) gegen Benfica Lissabon durch und hat gute Chancen, das Endspiel am 15. Mai in Amsterdam zu erreichen. Nach drei Pfostentreffern erlöste Egemen Korkmaz (72.) die Fans des türkischen Traditionsclubs.

Nach sechs vergebenen Titelmöglichkeiten erhielt sich Chelsea die Hoffnung auf den Triumph im zweitklassigen Wettbewerb als Trostpreis in einer verkorksten Saison. »Ich bin sehr zufrieden mit meinem Team, sie haben sehr hart gearbeitet«, lobte Coach Rafael Benitez. Bei den Londonern stand Marin (Oberschenkel-Blessur) nicht einmal im Kader, der frühere Frankfurter Markus Steinhöfer saß für die Schweizer nur auf der Bank. »Wir haben unglaublich gut gespielt, am Ende fehlte ein bisschen die Effizienz«, bemängelte Stocker beim TV-Sender Kabel 1 und sagte mit Blick auf das Rückspiel: »Hoffentlich können wir wieder drei Tore schießen.«

Vor den Augen von Edel-Fan Roger Federer und dem früheren Basler Xherdan Shaqiri vom FC Bayern kassierten die Schweizer schon früh einen Rückschlag in ihren Triple-Ambitionen. Nach einer Ecke von Frank Lampard erwischte Moses den Ball unbedrängt mit dem Kopf, den tückischen Aufsetzer konnte Mittelfeldspieler Mohamed Elneny auf der Linie nicht entscheidend stoppen.

Mit dem Selbstvertrauen aus dem Viertelfinalerfolg gegen die Tottenham Hotspur zeigten die Basler einen couragierten Auftritt, kamen aber nicht entscheidend vor das Tor der tief stehenden Gäste. Das Team des Benitez setzte auf die Kontertaktik, die schon vor einem Jahr im Finale der Königsklasse gegen den FC Bayern zum Erfolg geführt hatte.

Erst in der zweiten Halbzeit erspielte sich Basel vereinzelte Chancen, doch Valentin Stocker (48.) traf von der Strafraumgrenze nur den Pfosten. Auf der anderen Seite hatte Fernando Torres nur sechs Minuten später Pech, als er ebenfalls nur um wenige Zentimeter das wohl vorentscheidende zweite Tor verfehlte. Dank der fragwürdigen Strafstoß-Entscheidung von Schiedsrichter Pavel Kralovec und der Nervenstärke von Schär zündeten die Basler Anhänger Freudenfeuer auf der Tribüne. Per Kopf verpasste John Terry (90.+2) zunächst kurz vor Schluss noch das 2:1, Basels Yann Sommer parierte herausragend. Den Freistoß von David Luiz ließ der Keeper jedoch unglücklich durch die Hände gleiten.

Istanbul haderte lange mit seinen vergebenen Großchancen. Zunächst setzte Moussa Sow (18.) einen Kopfball an den Pfosten, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte ließ Cristian mit einem Foulelfmeter das Lissaboner Tor erzittern. Auch Dirk Kuijt (51.) traf nur Aluminium und raufte sich verzweifelt die Haare - bis Korkmaz die Zuschauer im Şükrü-Saracoğlu-Stadion jubeln ließ.

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