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In ihrer ungewöhnlichen Instrumentenkombination überzeugt die Oimmusi um den Grassauer Ziachspieler Karl Kammerl optisch wie klanglich. Das Chiemgau Alm Festival brachte (von rechts) Wolfgang Diem, Lothar Beyschlag, Stefan Hildebrand, Georg Huber und Sabine Huber auf die Hefteralm. (Foto: Flug)

Chiemgau Alm Festival auf der Hefteralm

Grassau – Einen wunderbaren Sommerabend erlebten Wanderer, Mountainbiker und Musikbegeisterte auf der Hefteralm. Das Chiemgau Alm Festival brachte ihnen mit der Oimmusi ein Sextett um den Grassauer Ziachspieler Karl Kamml auf den Berg. Mit ihm spielten Georg Huber, Kontragitarre, Sabine Huber, Zither, Lothar Bey-schlag, Flügelhorn, Stefan Hildebrand, Waldhorn und Wolfgang Diem, Basstrompete.


»G'schmeidig aufg'spuit«, das war der passende Titel über diesen Abend. Die Oimmusi ist tatsächlich auf der Alm entstanden.

Zunächst als Trio mit Ziach, Gitarre und Posaune wuchs sie über die Jahre zu dem so ungewöhnlichen Klangkörper zusammen. Besonders gefiel das so seltene Zusammenspiel von Kontragitarre und Zither. Wunderbar trug der Ton der Bläser in der freien Natur. Das Publikum freute sich sichtlich über die Stücke. Sie stammen allesamt aus eigener Feder, Lothar Beyschlag und Karl Kamml arrangierten sie für das Sextett.

Dort droben am Berg, im vielen Grün, entstand eine wunderbare Atmosphäre und ein gemütliches Mitei-nander. Bestens mit schmackhaften Brotzeiten und Getränken von fleißigen Bedienungen der Hefteralm versorgt, genossen die Besucher den musikalischen Abend bis zur spätabendlichen Dämmerung.

lukk