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Chiemgau Baskets starten mit Heimderby

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Alte Bekannte: Stefan Gruber (links) und seine Chiemgau Baskets treffen heute in der AKG-Halle auf die Wacker Knights Burghausen. Mit dabei ist auch Ex-TVTler Marko Vasic (Nr. 19). (Foto: Kruselburger)

Nach der kurzfristigen Spielabsage des Bayernliga-Auftakts in Memmingen vor einer Woche feiern die Korbjäger des TV Traunstein heute ihre lang erwartete Saisonpremiere. Erstmals unter dem neuen Markennamen der Abteilung auftretend, empfangen die Chiemgau Baskets um 18.30 Uhr die Wacker Knights des SVW Burghausen.


Coach Luis Prantl und seine Schützlinge sind dabei fest entschlossen, mit einem Sieg in die neue Spielzeit zu starten. Lautstarke Unterstützung erhofft man sich auch durch das treue Traunsteiner Publikum.

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»Ein Standort mit regionaler Identität«

Mit großer Freude stellte der TVTBB unter der Woche seinen neuen Markenauftritt vor: Die Chiemgau Baskets. »Wir stehen für einen Basketball-Standort mit regionaler Identität und der Vision eines vielseitigen Ausbildungsvereins mit überregionaler Ausstrahlung«, so das Management-Trio um Franz Buchenrieder (Abteilungsleiter), Sebastian Kösterke (Direktor für Sportorganisation, Marketing & Kommunikation) und Lorenz Fakler (Fördervereins-Vorsitzender). Bei der grafischen Entwicklung des Markenauftritts setzte man auf die Unterstützung einer Traunsteiner Werbe- und Künstleragentur.

Die positive Energie aus neuem Logo, neuer Homepage und neuem Saisonmagazin soll dem Bayernliga-Herrenteam heute zusätzlichen Schwung fürs erste Pflichtspiel in 2020/21 verleihen. »Wichtig ist, dass wir trotz der Absage des Memmingen-Spiels im Rhythmus bleiben, unseren Spielplan umsetzen«, analysiert Luis Prantl die Ausgangslage. Trotz aller Vorfreude und der Nebengeräusche in ereignisreichen Zeiten wie diesen soll die Konzentration seines Teams nur bei sich selbst gehalten werden. Wie schon in der Vergangenheit präsentieren sich die Wacker Knights im Vorfeld als Wundertüte: »Wir wissen nicht, was uns bei Burghausen erwartet«, so Luis Prantl.

Dabei spielt er vor allem auf die wechselnde Personallage des Gegners an. In der Auftaktpartie vor einer Woche schickte Ex-TVT-Coach Enes Tadzic, der seit dem Vorjahr die Geschicke bei den Salzachstädtern leitet, eine sehr junge und unerfahrene Mannschaft ins Rennen. In dieser Besetzung erwies sich der TSV Jahn Freising als eine Nummer zu groß und siegte klar mit 73:56.

Ein Mitwirken des Topscorers Bojan Djurica könnte die Ausgangslage für das heutige Spiel jedoch verändern. So hebt die Anwesenheit des bosnischen Ex-Profis den SVW stets auf ein deutlich höheres Level. Im Vorjahr erzielte er mit 29,3 Punkten pro Partie – gerechnet auf seine elf absolvierten Einsätze – den höchsten Schnitt aller Bayernligaspieler und bereitete auch dem TVT im Hinrundenspiel am AKG so manche Probleme. Prantl: »Sollte er dabei sein, erwarten die Zuschauer attraktive Duelle unter den Körben.«

Ein besonderes Spiel wird es zudem für die Rückkehrer auf Burghauser Seite. Neben Trainer Tadzic waren ja auch Marko Vasic und Sebastian-Brian Foltys einst in der Großen Kreisstadt aktiv. Noch weitere Gründe also für die Chiemgau Baskets, den Fokus auf sich selbst zu legen und sich nicht von den zahlreichen Nebenaspekten ablenken zu lassen.

Vorfreude auf das heimische Publikum

Besonders freut es Luis Prantl, nun vor heimischem Publikum in die Saison zu starten: »Vielleicht ist das ein Vorteil. Wir hoffen, dass die Halle ausverkauft ist und wir gemeinsam mit den Fans den ersten Saisonsieg feiern können.« Somit ist alles angerichtet für ein packendes und emotionales Derby.

Durch das Hygienekonzept ist die Kapazität am AKG vorerst auf 120 Zuschauer begrenzt, welche durch das Einlasspersonal des TVT kontrolliert wird. Um unnötige Schlangen vor Spielbeginn zu vermeiden, bitten die Verantwortlichen um rechtzeitiges Erscheinen.

Die Hallenöffnung erfolgt um 17.45 Uhr, alle Besucher werden bereits beim Betreten auf die Registrierungspflicht hingewiesen und unterstützt. Dabei setzt die Abteilung auf eine Online-Anwendung, die im Gastronomiesektor bereits etabliert ist. Bis zum Einnehmen des Sitzplatzes besteht Maskenpflicht, Mindestabstände sind einzuhalten. SK