weather-image

»Chieming vor Herausforderungen«

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Christian Schindler

Chieming. Der CSUler Christian Schindler will Bürgermeister in Chieming werden. Der 43-Jährige ist ledig und hat keine Kinder. Er arbeitet bei E.ON als Diplomingenieur.


Warum wollen Sie Bürgermeister werden?

Anzeige

Chieming steht vor großen Herausforderungen – Verkehr und Infrastruktur, demografischer Wandel, Tourismus und nicht zuletzt die sogenannte Energiewende. In all diesen Bereichen müssen jetzt die Weichen gestellt werden für die zukünftige Entwicklung in unserer Gemeinde. Aufgrund meiner Ausbildung und meiner beruflichen und persönlichen Entwicklung bin ich der Meinung, die Voraussetzungen für die Lösung dieser Aufgaben und für das Amt des Ersten Bürgermeisters mitzubringen.

Ich bin geboren und aufgewachsen in Chieming und sehe das Amt des Ersten Bürgermeisters mehr als Berufung als aus Beruf. Ich kandidiere als Bürgermeister, weil ich sehr stolz wäre, dieses Amt ausüben zu dürfen und mich sehr gerne um die Belange der Bürger in unserer Gemeinde kümmern will. Ich bin zielstrebig, ehrgeizig und durchsetzungsstark und diese Eigenschaften will ich mit voller Kraft und all meiner Heimatverbundenheit als Bürgermeister einsetzen.

Welches Problem in Chieming wollen Sie als erstes angehen, wenn Sie zum Bürgermeister gewählt werden?

Es haben sich einige Projekte/Probleme in den letzten Jahren angehäuft, die dringend einer Lösung bedürfen.

- Die Gestaltung des Kreisverkehrs in Laimgrub ist das erste Verkehrs-/Infrastrukturprojekt, das ich lösen werde. Die Gemeinde muss die Gestaltung und die Pflege dieses Kreisverkehrs wieder selbst in die Hand nehmen.

- Die Sanierung von Straßen, die Renovierung des Rathauses und nicht zuletzt die Bebauung des Schrann-Anwesens muss in einem Maße erfolgen, die dem Bürger vermittelbar und auch finanziell tragbar sind.

Der Bürgermeister und die Verwaltung sind für die Belange jedes einzelnen Bürgers da. Bürgermeister und Gemeinderat sollen daher in enger Verbindung zum Bürger stehen. Gemeindepolitik muss offen und verständlich gestaltet werden, und jeder Bürger soll wissen, was entschieden und umgesetzt wird. Das ist mein Grundverständnis und dieses will ich entsprechend leben.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Gemeinde?

Das über 1200-jährige, idyllische Chieming, am schönsten See Bayerns gelegen, ist ohnehin eine der schönsten Gemeinden im Chiemgau. Die Menschen, die hier leben und zusammenleben, die Vereine und ihre Traditionen, machen die Gemeinde zu dem, was sie für mich ist – Heimat!

Wie würde Sie ein sehr guter Freund/Ihre Frau beschreiben?

Ich denke, dass ich ein sehr extrovertierter, offener Mensch bin, der gut zuhören kann und sich der Probleme anderer gerne annimmt. Hilfsbereitschaft und Freundschaft und ein ehrliches Miteinander sind mir sehr wichtig.

Welche starken Eigenschaften haben Sie? Wo liegen Ihre Schwächen?

Ich bin sehr zielstrebig, ehrgeizig und vor allem durchsetzungsstark. Zu meinen Schwächen zählt wohl am meisten meine Ungeduld.

Welche Lösung schlagen Sie vor, damit die Gemeinde das Verkehrsproblem in der Ortsmitte in den Griff bekommt?

Die schnellste und volkswirtschaftlich sinnvollste Maßnahme ist die Umleitung des Schwerverkehrs über die neu geschaffene Nord-Ost-Umfahrung Traunstein. Diese Möglichkeit sollten wir weiterhin anstreben und gegebenenfalls juristisch dafür kämpfen. Sollte dies nicht möglich sein, haben wir immer noch die Alternative einer Ortsumfahrung. Dazu müssen aber noch viele Gespräche geführt werden.