Chiemsee-Pferdefestival auf Gut Ising mit erfreulicher Bilanz – Mock gewinnt Zwei-Phasen-Springprüfung

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Große Sprünge bei besten Bedingungen: Matthias Mock (RG Himmelgarten) wurde nicht nur Dritter des Großen Preises auf Gut Ising, sondern überzeugte auch als Sieger einer Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S*. (Foto: Weitz)

Lokalmatador Mathias Norheden Johansen war der Dominator des Chiemsee-Pferdefestivals auf Gut Ising: Der Däne, der für den Isinger Stall Gugler reitet, gewann sowohl in der ersten Turnierwoche als auch in der zweiten Turnierwoche des Festivals jeweils das S***-Springen mit Stechen – in der zweiten Woche war dies der Große Preis der Julius-Bär-Bank.


Johansen mischte auch in weiteren hochkarätigen Prüfungen vorne mit. Dennoch holten sich auch die weiteren starken Konkurrenten zahlreiche Spitzenplätze.

So etwa Matthias Mock (RG Himmelgarten), der Dritte des Großen Preises, der unter anderem eine Zwei-Phasen-Springprüfung mit Stechen zu seinen Gunsten entschied. Auch Jörg Oppermann (RV Elz), Zweiter des GP, gewann unter anderem mit Estebans Twinkeling eine S*-Prüfung für sieben- und achtjährige Pferde.

Den am zweithöchsten dotierten Wettbewerb, ein S***-Springen mit Stechen um den Preis des Hotels Gut Ising, entschied der Luxemburger Basile Bettendorf (PSV St. G. Ingolstadt-Hagau) mit Cher Cheval zu seinen Gunsten. Auch Jörg Oppermann (RFV Elz) und Jens Baackmann (ZRFV Albachten) landeten häufig in den Spitzenrängen.

Bei Amateur-Springprüfungen der Klassen L, M* und M** mischten aber auch zahlreiche Aktive aus der Region hervorragend mit. Zu ihnen gehörten Lisa-Marie Arvai, Alexandra Straßer und Chiara Siemssen vom PSC Ising ebenso wie Claudia Kressierer (RFV TG Rosenheim-Land) und Roxana Wüchner (RFV Rosenheim). Einen Sieg in ihrer Abteilung holte sich Carolin Nitzinger vom RFV Traunstein, auch Imola Toth (PF im Rupertiwinkel) und Melanie Geppert (PF Pertenstein) landeten in ihren Wettbewerben weit vorne.

Die zweite Turnierwoche war ausschließlich den Springreitern vorbehalten. In der ersten Turnierwoche hatte sich neben hochkarätigen Spring-Wettbewerben auch die Dressurelite gezeigt – unter anderem hatte Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl (RFV Aubenhausen) einige ihrer jüngeren Pferde vorgestellt. Ebenso hatte Matthias Alexander Rath (Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb) unter anderem die Qualifikation zum Louisdor-Finale (für acht- bis zehnjährige Pferde) vor Leonie Richter (RUFV Bad Essen) und Jessica von Bredow-Werndl gewonnen.

»Das Wetter war gut, die Reiter waren zufrieden, und den Zuschauern wurde wirklich viel geboten«, resümiert auch Turnierleiter Sepp Beilmaier. Für ihn und seine Mitstreiter bleibt nun etwas Zeit, um durchzuschnaufen. Eine weitere Veranstaltung aber haben sie in diesem Jahr noch vor sich. Vom 18. bis 21. November ist in der Isinger Halle ein Dressurturnier geplant. who