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Christoph Daum über Uli Hoeneß: »Ich habe Mitgefühl«

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Daum und Hoeneß
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Christoph Daum (l) würde sich gern mit Uli Hoeneß aussprechen. Fotos: Jens Wolf (l) und Andreas Gebert Foto: Jens Wolf Foto: dpa

Köln (dpa) - Der ehemalige Bundesligatrainer Christoph Daum hat nach jahrelangen Auseinandersetzungen seinen »Frieden mit Uli Hoeneß geschlossen«.


Das sagte der 60-Jährige der Tageszeitung »Express«. Er könne sich gut in den wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe verurteilten Hoeneß und in dessen Familie hineinversetzen: »Ich habe Mitgefühl. Ich empfinde keinerlei Rachegelüste.« Er wisse, dass »Hoeneß durch die Hölle geht«, so Daum.

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Der einstige Bayern-Manager und -Präsident Hoeneß hatte sich nicht nur wegen Daums Drogenaffäre jahrelang öffentlich mit dem Fußball-Lehrer gestritten. Nun will sich Daum nach eigenem Bekunden mit Hoeneß aussprechen, ihn aber nicht im Strafvollzug besuchen. Das empfände Daum als nicht angemessen: »Damit mich alle fotografieren? Damit es nach einem PR-Gag aussieht?«

Schon wenn er einen Besucherschein ausfülle, käme seine Absicht, sich mit Hoeneß im Gefängnis zu treffen, heraus. »Und dann heißt es: Ja, ja, der Daum. Besucht Hoeneß, wenn es ihm schlecht geht.« Daum der Gute, Hoeneß der Böse - das sei »nicht mein Ding«, ergänzte Daum.