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City-Coach Mancini scherzt - Mailand ohne Ambrosini

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Massimo Ambrosini kann nicht eingesetzt werden. Foto: Matteo Bazzi Foto: dpa

Manchester (dpa) - Das drohende Aus in der Champions League vor Augen flüchtet sich Roberto Mancini in britischen Humor. Wie er Cristiano Ronaldo stoppen wolle, wurde der Trainer von Manchester City vor dem Duell mit Real Madrid gefragt.


«Wir rufen die Polizei», meinte der Coach des englischen Fußball-Meisters süffisant. Nur ein Sieg gegen den spanischen Champions hilft den Citizens in der Gruppe von Borussia Dortmund weiter. Zwei Punkte stehen bislang zu Buche. Amsterdam (4), Real (7) und Dortmund (8) haben bessere Karten. Ein Scheitern in der Gruppenphase wie im Vorjahr würde Mancinis Position sehr schwächen.

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Um Real zu schlagen, braucht Manchester laut Mancini eine «perfekte Leistung». «Sie haben drei oder vier Spieler, die in jedem Moment das Spiel entscheiden können.» Gestichelt wird vor dem Duell zur Genüge. Sogar Mancinis Sohn Andrea, der für Valladolid in Spanien stürmt, meldete sich zu Wort und sagte der «Marca»: «Man kann Mourinho und meinen Vater nicht vergleichen, weil mein Vater viele Jahre lang selber Spieler war. Er hat Erfahrung und weiß mehr über Fußball als Mourinho», sagte Mancini Junior - attestierte dem Real-Coach aber viel Klasse als Psychologe und Motivator.

Selbstvertrauen gibt den Engländern ihre gute Heimbilanz im Ethihad Stadium. Argentiniens Stürmerstar Sergio Agüero, der es mit seinem Ex-Club Atletico Madrid nie schaffte, gegen Real zu gewinnen, hat noch eine Rechnung offen. «Persönlich gibt mir meine Verbindung mit Atletico Madrid einen Extra-Kick.»

Weniger prekär, aber auch nicht einfach ist die Situation für den mehrfachen Champions-League-Sieger AC Mailand. Im Spiel beim RSC Anderlecht müssen die Italiener auf ihren Kapitän Massimo Ambrosini verzichten. Der 35-Jährige hat sich eine Adduktorenverletzung zugezogen. Für Ambrosini soll gegen Anderlecht Nigel de Jong neben dem deutsch-italienischen Spielmacher Riccardo Montolivo im Mittelfeld agieren. Mailand (5 Punkte) kämpft gegen Anderlecht (4) und Zenit St. Petersburg (3) in der Gruppe C um den Einzug ins Achtelfinale. Tabellenführer FC Malaga (10) hat bereits die K.o.-Phase erreicht.

Den letzten Schritt Richtung in die nächste Runde will Paris St. Germain machen. Bei Dynamo Kiew reicht den Franzosen ein Punkt für das Erreichen des Achtelfinals. Der FC Porto hat dies bereits geschafft und empfängt entspannt das punktlose Schlusslicht der Gruppe A von Dinamo Zagreb.