Corona und die großen Städte

Großstadt
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Große Städte wie Frankfurt wuchsen in der Corona-Krise weniger oder sogar gar nicht. Foto: Boris Roessler/dpa Foto: dpa

Große Städte werden immer größer: Das galt bei uns viele Jahre lang fast ausnahmslos. Immer mehr Menschen zogen in Städte wie Köln, Leipzig, Hannover oder Berlin. Doch die Corona-Krise hat das Wachstum gebremst und teils sogar gestoppt, sagen Forschende.


Sie schauten sich die 15 größten Städte in Deutschland an. Insgesamt ging die Einwohnerzahl in diesen Städten im Jahr 2020 etwas zurück. Dafür gebe es mehrere Gründe, sagen die Forschenden. Ein Grund ist, dass weniger Menschen in die großen Städte zogen. Das galt sowohl für Menschen aus Deutschland als auch für Leute aus anderen Ländern. Hinzu kam, dass in der Krise mehr Menschen starben und es weniger Geburten gab als üblich.

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Ähnliches erwarten die Forschenden auch für das Jahr 2021. Denn noch ist die Corona-Krise schließlich nicht vorbei.