»Crazy Rich Asians« beherrschen die US-Kinos

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"Crazy Rich Asians"
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Michelle Yeoh (v.l.n.r.) als Eleanor Young, Henry Golding als Nich Young und Constance Wu als Rachel Chu in einer Szene des Films "Crazy Rich Asians". Foto: Sanja Bucko Foto: dpa

Die letzten Wochenenden des Sommers locken nicht unbedingt ins Kino, aber »Crazy Rich Asians« trotzt dem Trend. Zum dritten Wochenende in Folge bleibt die Liebeskomödie die Nummer Eins in Nordamerika.


New York (dpa) - Das dritte Wochenende in Folge hat die Liebeskomödie »Crazy Rich Asians« die Kinos in den USA und in Kanada beherrscht. Es ist der erste Hollywoodfilm seit einem Vierteljahrhundert, für den nur Schauspieler mit asiatischem Hintergrund engagiert wurden.

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Mit Einnahmen von etwa 22 Millionen Dollar (18,9 Mio Euro) hielt sich der Film von Jon Chu laut »Box Office Mojo« auf dem ersten Platz. Über das lange Wochenende - am Montag wird in den USA im ganzen Land der Labor Day gefeiert - sagten Branchendienste Einnahmen von insgesamt 27 Millionen Dollar voraus.

Auch im Vergleich zu anderen Filmstarts zum Labor-Day-Wochenende schnitt »Crazy Rich Asians« gut ab. Der Film sei an der 100-Millionen-Dollar-Marke »vorbei getanzt«, schrieb der »Hollywood Reporter«. Zusammen mit »Jumanji: Willkommen im Dschungel«, »Black Panther« und »Avengers: Infinity War« war es der vierte Film, der sich dieses Jahr an drei Wochenenden in Folge auf dem Spitzenplatz in Nordamerika halten konnte. Der Monat August könne eine »Startrampe für einige der bemerkenswertesten, interessantesten und originellsten Filme aller Monate im Kalender sein«, sagte Analyst Paul Dergarabedian dem Magazin »Variety«.

Das Warner-Bros-Studio, das den Film produzierte, holte im wöchentlichen Vergleich auch den zweiten Platz. Der Fantasy-Thriller »The Meg« über einen gigantischen Hai nahm weitere 10,5 Millionen Dollar (9 Mio Euro) ein. Der von Kritikern eher verschmähte Film hatte schon in der Vorwoche den zweiten Platz im Ranking belegt.

Neu im Kinoprogramm stand das Drama »Operation Finale« über eine Gruppe israelischer Mossad-Agenten, die in Argentinien Ende der 1960er Jahre nach dem ehemaligen Nazi-Offizier Adolf Eichmann suchen. Der Film von Chris Weitz (»About a Boy«), der Mitte November in Deutschland starten soll, schlug sich in Nordamerika besser als der weitere Neueinsteiger »Kin«. Der Science-Fiction-Thriller handelt von einem Teenager, der nach dem Fund einer mächtigen Waffe in die Kreise von Gangstern, Außerirdischen und der Polizei gerät. Der Titel startete schwach mit Einnahmen von 3 Millionen Dollar (2,6 Mio Euro) und landete weit abgeschlagen auf dem zwölften Platz.

Box Office Mojo