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»D' Raschenberger« bewerben sich für Gaufest 2022

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Für seine Verdienste geehrt: Gebietsvertreter Hans Hogger steckt Josef Schuhbeck (rechts) das Goldene Gauehrenzeichen an. (Foto: Dumberger)

Teisendorf – Ein besonderer und wichtiger Tagesordnungspunkt beim Jahrtag des Trachtenvereins »D' Raschenberger« Teisendorf war die Abstimmung der Mitgliederversammlung über die Bewerbung für die Ausrichtung des Gaufests 2022. Dazu stellten Gebietsvertreter Hans Hogger und Hans Haberlander der Mitgliederversammlung gemeinsam anschaulich die Vorplanungen für die mögliche Bewerbung vor. Von den 116 stimmberechtigten Personen sprachen sich 88 für eine Bewerbung aus.


Hans Hogger und Hans Haberlander berichteten von den Plänen zur Bewerbung für das Gaufest 2022. Nachdem der Verein 1982 das Gaufest ausgerichtet hatte, würde es sich anbieten, das Gaufest nach 40 Jahren zum 115-jährigen Vereinsjubiläum wieder nach Teisendorf zu holen, meinte der Gebietsvertreter. Anhand von Lichtbildern erläuterte er abwechselnd mit Hans Haberlander, welche positiven Voraussetzungen in Teisendorf gegeben seien. Es gebe geeignete Grundstücke für das Festzelt, den Kirchenplatz und die Parkplätze. Bei Gesprächen mit den Grundstückseigentümern kam es zu durchweg positiven Reaktionen.

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Am Grundstück an der Freidlinger Straße, wo das Festzelt seinen Platz finden soll, sei sogar schon die Möglichkeit eines Kanal- und Wasseranschlusses vorhanden. Auch über den Ablauf der Bewirtung informierten die Referenten die Anwesenden. Am Festsonntag seien für die ankommenden Busse in der Vogelau gute Möglichkeiten, die Vereinsmitglieder aussteigen zu lassen. Ein weiterer Vorteil wären die kurzen Wege von den Parkplätzen. Der Kirchenzug würde sich über 700 Meter, der Festzug in zwei Blöcken jeweils über 2,4 Kilometer erstrecken und auch für Zuschauer sei auf dem Weg durch die Marktgemeinde genügend Platz. Darüber hinaus stellten die beiden die Mithilfe der Teisendorfer Ortsvereine in Aussicht. Hans Hogger würde sich als Festleiter zur Verfügung stellen.

Positiv äußerte sich Bürgermeister Thomas Gasser über das Vorhaben und sicherte die Unterstützung durch die Marktgemeinde zu. Der Vorstand des Musikvereins Andreas Huber bekräftigte, dass auch die Musikkapelle Teisendorf als Festmusik hinter dem Vorhaben stehe. Michi Hauser, stellvertretender Gauvorstand des Gauverband I, freute sich im Namen des Gauverbands über die geplante Bewerbung und versprach, dem Verein als Gaufestberater helfend zur Seite zu stehen.

Aus den Reihen der Mitglieder gab es auch kritische Töne. Einige waren sich nicht sicher, ob diese Aufgabe zu stemmen ist. Der Vorstand des Trachtenvereins Hans Diener zeigte sich jedoch überzeugt, dass der Verein mit der Unterstützung zahlreicher Helfer und bei gutem Zusammenhalt dazu in der Lage ist, die Herausforderung zu meistern. Letztendlich siegten die positiven Stimmen, wenn auch 26 Mitglieder gegen das Fest waren.

Eine besondere Ehre wurde in der Versammlung Josef Schuhbeck zuteil, der für seine Verdienste das Goldene Gauehrenzeichen aus den Händen von Gebietsvertreter Hans Hogger erhielt. Schuhbeck trat 1968 dem Trachtenverein »D' Raschenberger« Teisendorf bei und war lange Jahre ein aktiver Plattler. Als erster Kassier unterstützte er 22 Jahre lang die Vorstandschaft. In seine Amtszeit fielen auch die Ausrichtung des 92. Gaufests und das 90-jährige Gründungsfest des Trachtenvereins. Mit seiner angenehmen und ruhigen Art und den unzähligen geleisteten, ehrenamtlichen Stunden habe er sich diese Auszeichnung redlich verdient, sagte der Gebietsvertreter.

Seit 25 Jahren sind Monika Stadler und Andreas Huber beim Verein. Auf eine 50-jährige Mitgliedschaft blicken Amalie Aicher, Elisabeth Baumgartner, Fritz Lindner, Josef Schuhbeck und Sebastian Starzer zurück. Rupert Schuhbeck hält den »Raschenbergern« sogar schon seit 60 Jahren die Treue. Sie alle bekamen Ehrennadeln mit einer Urkunde.

Hermann Hogger wurde zudem schriftlich als zweiter Vorstand in der Versammlung bestätigt. Dies war nötig geworden, da Hans Willberger, der bisherige Vizevorstand sein Amt abgegeben hatte, da er seit dem vergangenen Jahr die Aufgabe des Kinderleiters übernommen hat. Als zweiter Kinderleiter konnte im Frühjahr Franz Mader gewonnen werden. Als Dritte im Bunde ist Sigrid Mösenlechner derzeit noch als Kinderleiterin tätig. Sie legt ihr Amt aber zum Ende der Saison nieder. Als Dankeschön für ihre bereits seit elf Jahren geleistete Nachwuchsarbeit überraschten sie Vorstand Hans Diener und Hermann Hogger mit einem Blumenstrauß. sd