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Da lacht der Adolf

Busfahren ist gruselig. Bayerisch Gmain auch. Busfahren in Bayerisch Gmain ist Grusel im Quadrat. Doch der wahre Horror wartet an der Haltestelle gegenüber vom Haus des Gastes.  Grusel-Clowns waren gestern, heute erschrickt  uns das  Bushaltestellenschild  des Bösen. Denn: Er ist wieder da. Und zwar als Bushaltestellenschild. Als Hitler-Emoji, als Heil-Smiley. Mit Bärtchen.

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Immer gleich die Nazikeule rausholen! Lügenpresse! Gut, mag sein. Den Smiley mit Adolf H. zu assoziieren, muss nicht sein. Man könnte auch an Dick von Dick und Doof denken.

Man könnte auch darüber sinnieren, wie das traditionelle Schild zum Horror-Smiley wurde. Hat es die Sonne zufällig genau so ausgebleicht? Oder handelt es sich um Guerilla-Kunst im öffentlichen Raum? Keine Ahnung.

Doch das ist noch nicht alles. Jetzt kommt’s: Es gibt noch einen zweiten Grusel-Smiley. Und zwar bei Anger an der Scheiterstraße.  Als ich neulich in der Abenddämmerung dort vorbeigefahren bin, hätte ich vor lauter Schreck beinahe das Lenkrad verrissen und einen Radfahrer erwischt. Die Überschrift im „Berchtesgadener Anzeiger“ hatte ich schon vor Augen: Hitler-Smiley verursacht Verkehrsunfall.

Also, liebe RVO: Könnt Ihr die Schilder bitte ersetzen?!               

Christian Fischer