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»Daheim ist es halt am schönsten«

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Yasin Gürcan (rechts) – hier mit seinen Teamkollegen Lukas Birner (links) und Max Streibl beim Berglauf auf den Bachschmied-Kaser – freut sich sehr, dass er wieder beim SV Kirchanschöring ist. (Foto: Wengler)

Beim Trainingsauftakt des SV Kirchanschöring war unter den neuen Gesichtern auch ein alter Bekannter dabei: Yasin Gürcan verstärkt ab sofort den Fußball-Bayernligisten. Nach dem schweißtreibenden Berglauf ließ er im Interview kurz durchblicken, warum er zum SVK zurückgekehrt ist, wie er die Corona-Zwangspause erlebt hat und welche Ziele er nun hat.


Es wird sicherlich einige überraschen, dass Sie jetzt schon wieder für den SVK spielen. Manche dachten sicherlich, dass Sie nach der Saison-Verlängerung in der Bayernliga erst im nächsten Sommer zurückkehren würden. Warum kam es jetzt zum Wechsel, Herr Gürcan?

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Durch den Saison-Abbruch in Österreich ist mein Vertrag in Grödig ausgelaufen. Grödig wollte prinzipiell mit mir verlängern, aber durch die Corona-Krise haben die Gespräche erst im Mai begonnen. Mit dem SVK war bereits im Februar alles geregelt. Die sportliche Leitung wollte mich dann ab sofort dabei haben!

Sie scheinen richtig zu brennen. Freuen Sie sich schon auf die ersten Spiele?

Nach der sechsmonatigen Zwangspause brennt jeder Fußballer auf die ersten Spiele. Ich freue mich ganz besonders auf das erste Heimspiel! Das ist unsere Bühne und hoffentlich dürfen wir bald auftreten.

Was hat sich beim SVK in dem Jahr verändert, als sie weg gewesen sind? Was war Ihr Antrieb nach Kirchanschöring zurückzukommen?

Tom Dengel hat sich bereits vor der Corona-Pandemie bei mir gemeldet und nach nur einem Gespräch und zwei, drei Handy-Nachrichten habe ich mich wieder für den SVK entschieden. Der Abgang damals fühlte sich unvollendet an. Jetzt habe ich die Möglichkeit, das zu vollenden. Die Mannschaft ist leicht verändert, aber im Großen und Ganzen fühlt es sich so an, als wäre ich nie weg gewesen. Daheim ist es halt immer am schönsten…

Was haben Sie denn in der Corona-Zwangspause gemacht? Und was wünschen Sie sich für die hoffentlich positive Zukunft?

Ich habe sehr viel Zeit mit der Familie verbracht und die Freizeit, die sonst etwas kürzer ausfällt, auch mal genossen. Als so langsam ein Restart in Sicht war, habe ich im konditionellen und körperlichen Bereich gearbeitet. Den Fußball kann das aber leider nicht ersetzen, deshalb freue ich mich aktuell riesig über den Trainingsstart. Ich spiele einfach lieber, als laufen zu gehen! Die erste Einheit hat mich beeindruckt. Die Mannschaft ist hungrig. Ich hoffe, dass wir verletzungsfrei bleiben und in der Runde dann so viele Spiele wie möglich positiv gestalten können. Michael Wengler