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Daniel Brühl: Geschichte hat mich schon immer fasziniert

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Berlinale - 7 Tage in Entebbe
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Daniel Brühl und Rosamund Pike stellen ihren Film «7 Tage in Entebbe» auf der Berlinale vor. Foto: Ralf Hirschberger Foto: dpa

Zwischen Daniel Brühl und der Berlinale gibt es seit vielen Jahren eine enge Verbindung. In diesem Jahr zeigt er seinen neuen Film über eine Flugzeug-Entführung, die die Welt einst in Atem hielt.


Berlin (dpa) - Ein historisches Ereignis zu verfilmen, ist nach Ansicht von Schauspieler Daniel Brühl alles andere als einfach.

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»Man fühlt eine große Verantwortung«, sagte der 39-Jährige am Montag vor der Weltpremiere des amerikanisch-britischen Berlinale-Beitrags »7 Tage in Entebbe« über die Entführung einer Air-France-Maschine auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris 1976. Der Film des brasilianischen Regisseurs und Bärengewinners von 2008, José Padilha, läuft außer Konkurrenz im Wettbewerb.

Geschichte und ihre Deutungen hätten ihn schon seit seiner Jugendzeit fasziniert. »Es gibt nicht die eine Geschichte, sondern verschiedene«, so Brühl weiter. Sein Interesse für historische Zusammenhänge führt er nach eigenen Worten auch auf seine deutsch-spanische Familie und die damit verbundenen unterschiedlichen Einflüsse zurück.

Brühl, der selbst eine lange Berlinale-Vergangenheit etwa als Mitglied der Jury hat, spielt in dem Film einen der Flugzeugentführer. An seiner Seite: Rosamund Pike, die in ihrer Rolle als Mitglied der linksextremistischen Revolutionären Zellen ebenfalls zu den Kidnappern gehört.

Gemeinsam mit Mitgliedern der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) hielten die Entführer die Geiseln - die meisten von ihnen Menschen aus Israel - im ugandischen Entebbe eine Woche in ihrer Gewalt, bis die israelische Regierung die Aktion gewaltsam beendete.

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