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Das fremdenfeindliche Protestbündnis Pegida

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Dresden (dpa) - Das islam- und fremdenfeindliche Bündnis «Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida) entstand im Oktober 2014 in Dresden.


Die Anhänger berufen sich auf ein nach ihren Worten «christliches Menschenbild» und demonstrieren gegen «Überfremdung» und «die Zerstörung Deutschlands» durch die «Merkel-Diktatur». Kritiker werfen Pegida «religiös verbrämten Rassismus» vor.

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Mit Hass- und Hetzreden gegen Flüchtlinge, Politiker und Journalisten kam die Bewegung immer wieder in die Schlagzeilen und gewann schnell an Zulauf. Zur größten Demonstration konnte Pegida in Dresden im Januar 2015 bis zu 25 000 Anhänger mobilisieren.

Nach einer Spaltung der Führung kurz darauf und einem Rechtsruck unter Pegida-Chef Lutz Bachmann ließ der Zulauf zwischenzeitlich nach. Im Zuge der Flüchtlingskrise kamen jedoch wieder mehr Menschen zu den montäglichen Kundgebungen und sogenannten «Abendspaziergängen» durch die Innenstadt. Zuletzt waren es rund 2000. Begleitet werden die Veranstaltungen regelmäßig von Gegenprotest, der zahlenmäßig aber deutlich kleiner ausfällt.

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