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Das Glitzern der Sterne hörbar gemacht

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Hansi, Veronika und Monika Hasenöhrl gestalteten den bayerischen Teil des Konzertes in der Weildorfer Pfarrkirche.

Ein außergewöhnlicher musikalischer Genuss wurde für die zahlreichen Besucher das Harfenkonzert von Veronika Hasenöhrl mit Familienangehörigen und Studienkollegen in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Weildorf. Das für diesen Abend zusammengestellte Programm war vielfältig gestaltet und in zwei Bestandteile gegliedert.


Zu Beginn stellte Veronika Hasenöhrl dem Publikum im bayerischen Teil das Stück »Abschied der Slawin« von Wassili Agapkin solistisch vor. Der »Diplomlandler« von Herbert Pixner wurde von ihrem Bruder Hansi auf der Ziach eingeleitet und dann um Harfe und Gitarre, gespielt von beider Mutter Monika Hasenöhrl, erweitert. In dieser Besetzung wurden auch der »Walzer in Moll« von Markus Gromes mit einschmeichelnder Melodie sowie die fröhliche »Windhofer Polka« von Tobi Reiser vorgetragen.

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Die schwungvolle »Jagdhütten-Polka« von Michl Dessl wurde von der Harfenspielerin alleine interpretiert. Im Stück »Nielsja« von Günter Hofstadler setzte sie durch den Wechsel leiserer und lauterer Töne musikalische Akzente. Zum Abschluss des bayerischen Teiles spielte sie auf sehr gefühlvolle Weise das Lied »Die Einsamkeit« von Moritz Demer. In der kurzen Pause beschrieb Geistlicher Rat Pfarrer Horst Kreß den Konzertbesuchern die künstlerische Ausbildung der Weildorfer Harfenistin.

Im romantischen Teil wurde Veronika Hasenöhrl von ihrer Studienkollegin Anna Bachleitner durch Gesang und von ihrem Kollegen Marco Hillinger mit der Bratsche unterstützt. So kam eine neue Facette des Harfenspieles zum Vorschein. Das Stück »Nature´s Beauty« von Monika Stadler leitete als Solo für die Harfe wunderschön den zweiten Programmteil ein. Im »Ave Maria« von Giulio Caccini ließ Anna Bachleitner ihren kräftigen Mezzosopran erklingen, begleitet von ihren beiden Kommilitonen. Auch das Lied »Gold von den Sternen« von S. Levay und M. Kunze aus dem Musical »Mozart« wurde durch ihre klare Stimme bereichert. Dabei wurde das Glitzern der Sterne auch musikalisch hörbar gemacht.

»La Serenade« von Felix Godefroid und »Moon River« von Henry Mancini wurden von Veronika solistisch vorgetragen. Die feinfühlige Künstlerin gestaltete durch meisterhafte Anwendung der Dynamik die Melodien sehr abwechslungsreich. Im Musicalstück »Over the Rainbow« von Harold Arlen bekam das Publikum noch einmal den Gesang von Anna Bachleitner, begleitet von Harfe und Viola, zu hören. Der offizielle Teil fand mit dem Solostück »Kiss the Rain« von Yiruma sein Ende. Nun durften die Besucher mit ihrem kräftigen Applaus der Begeisterung über die gehörte Musik Ausdruck verleihen.

Veronika Hasenöhrl würdigte die Unterstützung bei der Durchführung und Organisation des Konzertes und wies darauf hin, dass ein Mitschnitt des Livekonzertes auf DVD und CD erscheinen soll. In der Zugabe durften sich die Zuhörer noch über das Stück »Drei Nüsse für Aschenbrödel« freuen, das mit Gesang dargeboten wurde, und zuletzt noch über das sehr schwungvoll gespielte Harfensolostück »Sankt Thomas«, das mit leisen Tönen endete und so einen schönen Ausklang des Abends bildete. Sylvia Dumberger

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