»Das ist für uns einmalig«

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Auch sie vertritt den DEC Inzell beim Junioren-Weltcup in der Max-Aicher-Arena: Maira Jasch (vorn). (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Trotz der massiven Einschränkungen der Corona-Maßnahmen im Landkreis Traunstein kann in der Inzeller Max-Aicher-Arena der Doppel-Juniorenweltcup im Eisschnelllaufen an diesem und am nächsten Wochenende stattfinden. Auftakt ist am morgigen Samstag um 9 Uhr, auch am Sonntag erfolgt der Beginn um 9 Uhr. Die Veranstaltung findet unter hohen Auflagen statt. Zugelassen sind unter Beachtung aller Regeln nur Sportler, Betreuer, Helfer und wenige Journalisten.


Sportlich gesehen sind 25 Nationen mit rund 260 Sportlern am Start. Das Aufgebot der DESG umfasst 20 Eisschnellläufer, neun davon kommen vom DEC Inzell. »Das ist für uns einmalig und zeigt, dass wir hier gute Arbeit leisten«, freut sich der verantwortliche Trainer Andreas Kraus.

So werden bei den Neo-Seniorinnen Anna Ostlender und Josephine Heimerl an den Start gehen. Beide waren zuvor im Weltcup unterwegs. »Die beiden sind ziemlich platt und haben sechs Wochen nicht trainiert und sind nur Wettkämpfe gelaufen. Sie befinden sich im Wiederaufbau und starten einen neuen Trainingsblock«, so Kraus zu den Aussichten seiner beiden Top-Läuferinnen. Mehr traut er seinen jüngeren Kufenflitzern zu, die haben zuletzt bei der Qualifikation zum Junioren-Weltcup in Erfurt hervorragende Leistungen gezeigt. So traut er Maira Jasch vor allem über ihre Paradestrecke, den 3000-Metern, einiges zu und hofft auf einen Top-Ten-Platz. »Für alle ist es aber ein tolles Erlebnis und was völlig Neues. Sie sollen es genießen und Spaß haben«, gibt ihnen der Trainer mit auf den Weg.

So sollen Isabel Kraus, Felix Motschmann und Emile Schnabel (kam aus Erfurt zum DEC) ihre Rennen konzentriert, aber nicht zu verbissen angehen. Gleiches gilt für Dominik Mayrhofer, Gabriel Groß und Maximilian Geppert, die von Tatiana Kraus betreut werden. »Wir schauen, was herauskommt – unser Fokus liegt im Verlauf der Saison auf der Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft«, betont Kraus.

SHu