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Das Recht auf das letzte Wort

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Letztes Wort im Prozess
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Dieser Mann nutzte sein Recht auf das letzte Wort im Prozess sehr ausführlich. Er redete stundenlang. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa Foto: dpa

»Du musst wohl immer das letzte Wort haben!« Wenn jemand so etwas sagt, ist das nicht nett gemeint. Dabei ist es manchmal sogar ein wichtiges Recht, das letzte Wort zu haben.


Und zwar vor Gericht in einem Prozess. Wenn also jemand angeklagt ist, etwas Verbotenes getan zu haben. Im Prozess wird dann geklärt: Hat dieser Mensch die Tat begangen, und wie schlimm war das? Am Schluss spricht ein Richter oder eine Richterin das Urteil.

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Aber davor hat noch der Beschuldigte das letzte Wort. Er kann dann etwa versuchen zu erklären, was passiert ist. Er kann sich auch entschuldigen oder um eine milde Strafe bitten. Er kann aber auch einfach nichts sagen.

In einem Prozess in der Stadt Hamburg nutzte ein Beschuldigter dieses Recht ganz ungewöhnlich. Er redete stundenlang, und war dann noch immer nicht fertig. Sondern er setzte das letzte Wort am nächsten Prozesstag fort. Weil das so ein wichtiges Recht ist, durfte er am Montag dabei auch nicht gestoppt werden.