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Das »Siegergedicht« von Jürgen Lux aus Reit im Winkl

Die Dunkelheit schwindet. O seht nur, es fällt ein Licht in die einsame, nächtliche Welt, ein Glänzen und Schimmern und Strahlen so klar, wie nimmer ein nächtliches Leuchten noch war.

Das Leuchten, es kommt von dem Kindchen im Stall, erhellt und durchflutet das finstere All, umfasst und behütet und schützt und umzieht, was war und was ist und was künftig geschieht.

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Kommt, lasset uns gehen und sehen das Kind, dem Himmel und Erden zu eigen nun sind, kommt, folget dem tröstenden, himmlischen Schein, und legt euer Herz in die Krippe hinein!