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Podestplatz zum Abschluss der Saison für die Bayernliga-Triathleten des TSV Chieming: Mannschaftsführer Simon Manteufel (von links), Johannes Green, Stefan Ehehalt und Florian Fritzenwenger feierten ihren dritten Platz in Beilngries.

»Das war ein versöhnlicher Abschluss«

Beim letzten Wettkampf der Bayernliga-Saison haben die Triathleten des TSV Chieming endlich mal wieder ihre Stärke demonstrieren können! Beim Sprint in Beilngries über 750 Meter Schwimmen, 21,6 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen wurde das Team um Mannschaftsführer Simon Manteufel für sein couragiertes Auftreten belohnt und wurde am Ende starker Dritter. Auch die TSV-Damen, die mit dem TV Memmingen als Startgemeinschaft Allgäu-Chiemgau starten, waren in Franken dabei und feierten zum Abschluss einen fünften Platz. In der Tabelle schlossen beide Chieminger Mannschaften die Saison damit als Rangsechste ab. 


»Das war ein versöhnlicher Abschluss«, zog Simon Manteufel Bilanz. Der Vizemeister der Vorsaison haderte ja bei den ersten drei Wettkämpfen in Weiden (8. Platz), in Erding (7.) und in Hof (12.) mit den Ergebnissen, denn man hatte sich im Vorfeld der Saison wesentlich mehr ausgerechnet und wollte auch um die Meisterschaft mitmischen. »Aber krankheits- und verletzungsbedingt war diesmal einfach nicht mehr drin.« Er sei, so Manteufel weiter, unter dem Strich aber dennoch sehr stolz auf seine Mannschaft, denn man habe alle Ausfälle kompensieren und alle Hindernisse überwinden können.

In Beilngries lief es zum Abschluss nun endlich wieder wie am Schnürchen für den TSV. Schon beim Schwimmen waren die Chieminger Stefan Ehehalt, Johannes Green, Simon Manteufel und Florian Fritzenwenger in der Führungsgruppe dabei. Sie setzten dabei auf die Taktik, als Team möglichst zusammenzubleiben – und die ging vollends auf! Das Besondere bei diesem Mannschaftswettbewerb war, dass jeweils die Zeit des Drittplatzierten jeder Mannschaft gewertet wurde.

Beim Radfahren – das war mit Windschattenfreigabe – gaben die Chieminger ebenfalls Gas und hielten ihre Spitzenposition. Diese gaben sie auch beim Laufen nicht mehr her. »Das hat wirklich alles perfekt gepasst«, freute sich der Mannschaftsführer. Zwar musste beim Laufen Fritzenwenger dann etwas abreißen lassen, aber da war der dritte Podestplatz längst abgesichert. Hand in Hand liefen Ehehalt, Manteufel und Green schließlich über die Ziellinie – gewertet wurde am Ende die Zeit von Simon Manteufel (57:25 Minuten). Nur die Mannschaften aus Neumarkt (56:59) und Bamberg (57:09) waren einen Tick schneller unterwegs als die Chieminger. Diese beiden Teams standen auch in der Gesamtwertung ganz oben: Neumarkt als Meister, Bamberg alsVizemeister.

Dank des ersten Podestplatzes der Saison verbessere sich der TSV in der Abschlusstabelle noch von neun auf sechs. »Da hat es uns doch noch ordentlich nach vorne gespült«, freute sich Simon Manteufel, der seinen Blick schon auf die neue Saison richtet: »Ich bin zuversichtlich für 2023.«

Zufriedene Gesichter gab es auch bei der SG Allgäu-Chiemgau. Die Frauen bestätigten in Franken die Ergebnisse der letzten Ligawettkämpfe – sie wurden in Weiden Siebte, in Erding Vierte und in Hof Sechste.

Die Damen starteten in Beilngries nun in der Besetzung Katharina Borowy, Paula Schuhbeck, Mariell Weber und Tina Just. »Sie hatten allerdings das Pech, dass sie sich auf der Strecke verloren haben«, betonte Manteufel. So konnten die Damen eben nicht mehr taktieren und zusammenhelfen. Als dritte TSV-Athletin kam Mariell Weber ins Ziel, ihre Zeit von 1:12:57 Stunden zählte. Den Sieg sicherte sich der Vizemeister TSG Roth (1:04:25) vor dem Meister TV Planegg-Krailling (1:06:55). Stark war auch die Platzierung von Katharina Borowy in der Einzelwertung: Sie landete auf dem vierten Platz!

Auch für die Damen zog Simon Manteufel ein positives Fazit. »Da hat in dieser Saison alles gut funktioniert.« Und er blickte auch hier schon voraus: »Da ist Potenzial da«, betonte er. »Unsere Damen dürfen in der neuen Saison sicher auch mal mit einem Podestplatz liebäugeln.«

SB