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Das »Zootier des Jahres« hat lange Arme

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Ein Gibboon
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Der Gibbon ist das «Zootier des Jahres». Damit wollen Fachleute auf diese Tiere aufmerksam machen. Foto: Mark Dumont/Verband der Zoologischen Gärten (VdZ)/dpa Foto: dpa

Laaaaange Arme, daran erkennt man einen Gibbon. Die Arme sind bei diesen Tieren viel länger als der Körper. Für Gibbons ist das praktisch, denn so können sie sich gut von Ast zu Ast hangeln. Die Tiere leben in Regenwäldern in Südostasien. Fachleute haben den Gibbon am Donnerstag zum »Zootier des Jahres« ernannt.


Mit dieser Auszeichnung wollen sie erreichen, dass die Tiere mehr Aufmerksamkeit bekommen. Denn deren Lebensraum schrumpft. Außerdem wird Jagd auf sie gemacht. In Thailand würden junge Gibbons zum Beispiel für Urlauber herumgetragen, erklärt eine Fachfrau. »Die wenigsten Ausländer wissen, dass dafür die Gibbonmütter und ganze Affenfamilien getötet wurden.«

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Um den Tieren zu helfen, wollen Zoos in Deutschland dieses Jahr Geldspenden sammeln. Die sollen dann an Schutzprojekte für Gibbons in Asien gehen.