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De Maizière schließt Militäreinsatz in Syrien aus

Berlin (dpa) - Ein Militäreinsatz der Nato unter UN-Mandat zur Beendigung des blutigen Konflikts in Syrien kommt aus Sicht von Verteidigungsminister Thomas de Maizière weiterhin nicht in Frage.

Zunächst einmal sei man weit weg von einer Resolution der Vereinten Nationen, sagte der CDU-Politiker am Freitag im ARD-«Morgenmagazin». Er machte zugleich deutlich, dass ein solcher Einsatz auch aus militärischer Sicht schwierig wäre.

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«Wir reden hier über einen sehr komplizierten Konflikt, faktisch über einen Häuserkampf. Das Eingreifen von außen in einen solchen Häuserkampf ist so ungefähr das Aufwendigste, was es gibt, auch sehr verlustreich», sagte de Maizière. So hätten die USA für den Einmarsch im Irak 250 000 Soldaten benötigt. «Aus der Luft ein bisschen was zu machen, nützt gar nichts. Mit einem vertretbaren Aufwand wäre das nicht möglich.»