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DEC feiert Kantersieg zum Saisonstart

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Auch der Inzeller Thomas Scheck (rechts) reihte sich gegen den Münchner EK in den Reigen der DEC-Torschützen ein. (Foto: Wukits)

Der DEC Inzell ist mit einem Kantersieg zum Auftakt in die Eishockey-Bezirksliga gestartet. Mit 15:3 gewann die Truppe von Thomas Schwabl in der heimischen Max-Aicher-Arena gegen den Münchner EK. Vor allem im Schlussdrittel zerlegten die Inzeller die Gäste in alle Einzelteile und brachten den Puck neun Mal in deren Tor unter. Diese kämpften allerdings um jeden Puck und kamen angefeuert von rund 30 Fans verdient zu drei eigenen Toren.


Nach den ersten beiden Dritteln führten die Gastgeber bereits 6:1. Den Torreigen eröffnete nach drei Minuten Michael Eberlein in Überzahl. Eine Minute später erhöhte Dominik Wallner auf 2:0. Mit einem fulminanten Hammer zimmerte Eberlein den Puck nach einer Viertelstunde zum 3:0 ins Tor. Kurz danach trafen die Münchner, ehe Thomas Scheck mit dem 4:1 seinen DEC in die Pause schickte.

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Im zweiten Drittel gab es zunächst etwas Sand im Getriebe der Inzeller. Kurz vor der Pause waren es Kresimir Schildhabel und Andreas Wieser, die auf 6:1 erhöhten. »Da haben wir einen kleinen Durchhänger gehabt. Trotzdem haben wir bis zu diesem Zeitpunkt ganz gut gespielt«, sagte Trainer Thomas Schwabl.

Er sah im Schlussdrittel eine sich in den Rausch spielende Mannschaft. Andreas Graf, Hubert Hirschbichler und zweimal Thomas Scheck schraubten das Ergebnis mit 10:2 in den zweistelligen Bereich. Scheck profitierte dabei von den vielen Finessen von Kresimir Schildhabel, der mit der Abwehr der Münchner Luchse Katz und Maus spielte. So besorgte Thomas Scheck auch das 11:3.

»Da ist die Maschine richtig ins Laufen gekommen, wir haben schönes Eishockey gespielt. Die Tore haben wir sauber herausgespielt, in der Defensive sind wir gut gestanden«, lobte der Trainer sein Team. Sehenswert war der Treffer von Kapitän Sebastian Schwabl zum 12:3 nach einer Traumkombination.

In den letzten drei Minuten reihten sich Bernhard Balthasar, Kresimir Schildhabel und Christian Rieder in die Liste der Torschützen ein, sodass auf der Anzeigetafel ein eindrucksvolles 15:3 aufleuchtete. Acht der Tore steuerte die erste Reihe mit Schildhabel, Scheck und Eberlein bei, trotzdem hatte Schwabl dazu eine kritische Anmerkung: »Sie sollten manchmal ein wenig egoistischer sein, den Abschluss schneller suchen. Das heißt, auf den letzten Pass verzichten. Aber es ist egal, wer die Tore macht, sie spielen fast perfekt zusammen.« Im Tor des DEC stand übrigens Sebastian Fröhlich, der den Vorzug vor Peter Zeller bekam. »Die beiden nehmen sich nichts weg. Ich wollte dem Sebi (Fröhlich) einfach mal das erste Saisonspiel daheim ermöglichen«, begründete Schwabl seine Entscheidung.

Am Freitag (20 Uhr) geht es für den DEC Inzell zum ESC Dorfen 1 b. »Wir werden in dieser Woche weiter an den Feinheiten arbeiten, um uns noch zu verbessern«, betonte der Trainer.

DEC Inzell - Münchner EK 15:3 (4:1/2:0/9:2), Tore: 1:0 Michael Eberlein (3.); 2:0 Dominik Wallner (4.); 3:0 Michael Eberlein (15.); 3:1 Nikolas Schünemann (17.); 4:1 Thomas Scheck (18.); 5:1 Kresimir Schildhabel (37.); 6:1 Andreas Wieser (38.); 7:1 Andreas Graf (43.); 7:2 Marinus Schorr (45.); 8:2 Hubert Hirschbichler (46.); 9:2/10:2 Thomas Scheck (46./49.); 10:3 Marinus Schorr (54.); 11:3 Thomas Scheck (55.); 12:3 Sebastian Schwabl (56.); 13:3 Bernhard Balthasar (57.); 14:3 Kresimir Schildhabel (58.); 15:3 Christian Rieder (60.). – Strafen: DEC (10) - MEK (4). – Zuschauer: 140. SHu