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Dem Klima nicht mehr schaden

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Fabriktürme
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Fabriken stoßen oft klimaschädliche Gase aus. Foto: Themba Hadebe/AP/dpa Foto: dpa

Bestimmte Gase in der Luft sind schlecht für unser Klima. Deshalb sagen manche Länder: Diese Gase wollen wir nicht mehr in die Luft pusten. Doch wie wollen sie das erreichen?


Der Wecker klingelt. Du machst das Licht an und drehst die Heizung auf. So oder so ähnlich fängt bei vielen Menschen der Tag an. Dann geht es weiter: Manche fahren mit dem Bus zur Schule. Andere nehmen das Auto, um damit zur Arbeit zu kommen.

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Bei vielen dieser Dinge verbrauchen wir Energie. Dazu zählt etwa der Strom für das Licht, die Energie zum Heizen und der Treibstoff für unser Auto. Auch in Fabriken wird Energie verbraucht.

Um all die Energie zu produzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Nicht alle davon sind gut für die Umwelt. Wenn zum Beispiel Kohle verbrannt wird, entsteht CO2. Das Gas schadet dem Klima und trägt dazu bei, dass sich die Erde erwärmt.

Dagegen wollen viele Staaten auf der Welt etwas tun. 66 Länder sagten jetzt sogar: Wir wollen in den nächsten 30 Jahren klimaneutral werden! Das heißt: Die Länder wollen bis zum Jahr 2050 keine klimaschädlichen Gase wie CO2 mehr ausstoßen, auch Deutschland ist dabei. Doch wie wollen die Länder das erreichen?

»Wo es geht, müssen wir den Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 verhindern«, sagt der Experte Constantin Zerger. Strom zum Beispiel sollte nur aus erneuerbaren Energien kommen, also etwa aus Windkraft oder durch die Sonne. »Und wir müssen dafür sorgen, dass es weniger Autos und Lastwagen gibt«, sagt er. Autos, die klimaschädliche Gase in die Luft pusten, sollten sogar verboten werden, findet Constantin Zerger. Dafür könnten zum Beispiel mehr Züge fahren. Oder Autos, die mit Ökostrom fahren. Anderen Leuten gehen solche Verbote zu weit.

Doch der Verkehr und die Herstellung von Strom sind nicht die einzigen Bereiche, in denen klimaschädliche Gase entstehen. Kühe zum Beispiel werden auch in Zukunft rülpsen und pupsen. Dabei produzieren sie das Gas Methan, das nicht gut für unser Klima ist. Constantin Zerger meint deshalb: »Was wir nicht verhindern können, müssen wir an anderer Stelle wiedergutmachen.« Zum Beispiel, indem wir Bäume pflanzen, die CO2 aus der Luft filtern. Der Fachmann glaubt: Wenn wir uns jetzt genug anstrengen, können wir das Klima retten.