Den richtigen Job finden

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Wer einen Zug steuern will, braucht dafür eine Ausbildung. Foto: Arne Dedert/dpa Foto: dpa

Was mache ich später einmal als Beruf? Das ist eine wichtige Entscheidung. Manche Kinder wissen schon früh, was sie werden wollen. Andere überlegen länger, denn die Auswahl ist groß.


»Was willst du denn später mal machen?« Diese Frage stellen Erwachsene oft. Hunderte Antworten darauf sind möglich: Häuser bauen, Feuer löschen, Möbel verkaufen, Webseiten erstellen, unterrichten. Gerade bewerben sich wieder jede Menge Jugendliche um eine Ausbildung. Dabei ist es nicht immer einfach, den passenden Platz zu finden. Wir beantworten Fragen zur Berufswahl.

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Wie finde ich den richtigen Beruf für mich?

Weil die Auswahl so groß ist, kann man sich helfen lassen. Zum Beispiel bietet die Bundesagentur für Arbeit einen Online-Test an: Was kann ich gut, was liegt mir nicht so? Viele Schulen laden auch Profis ein, die über Berufe beraten. In manche Berufe kann man reinschnuppern, etwa mit einem Praktikum. Corona habe das Ganze aber zuletzt schwieriger gemacht, sagen Fachleute.

Wie lange dauert eine Ausbildung?

Das ist unterschiedlich. In den meisten der etwa 300 Ausbildungsberufe sind es drei Jahre: für Friseure etwa, Glaser und Bankkaufleute. Wer aber etwa im Hotel arbeiten will, kommt teilweise mit zwei Jahren aus. Um Ärztin, Anwalt oder Lehrer zu werden, dauert das Lernen an einer Hochschule oft noch viel länger.

Welchen Abschluss brauche ich?

Das hängt vom Beruf ab. Wer etwa alte Leute pflegen möchte, braucht in der Regel mindestens einen Hauptschulabschluss. Ein mittlerer Abschluss ist nötig etwa für eine Ausbildung als Kauffrau, meist auch bei der Polizei. An eine Hochschule zum Studium kommt man mit Abitur.

Ist die Entscheidung für eine Beruf für immer?

Das ist schwer zu sagen. Manche Leute arbeiten ihr ganzes Leben in einem Beruf oder sogar in einer Firma. Dennoch erleben sie viele Veränderungen. Zum Beispiel kommt neue Technik hinzu. Andere fangen in einem Beruf an und wechseln später zu etwas völlig anderem. Manche Fachleute meinen, eigentlich sollte man das ganze Berufsleben immer mal hinzulernen. Die Ausbildung würde nie ganz aufhören.