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Den Wilderern auf der Spur

DNS im Horn
Forscher können helfen, die Wilderer von Nashörnern zu erwischen. Foto: Achim Scheidemann/dpa Foto: dpa

Nashörner sind bedroht! Das liegt auch daran, dass die Tiere gejagt werden. Das ist zwar streng verboten.


Trotzdem erlegen Wilderer etwa im Land Südafrika immer wieder etliche von ihnen. Denn die Nashorn-Hörner können sie für viel Geld verkaufen.

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Jetzt haben Forscher eine Idee, wie man den Wilderern auf die Spur kommt. Und zwar über die DNS von Nashörnern. Die Abkürzung DNS steht für ein gaaanz langes Wort: Des-oxy-ribo-Nuklein-Säure.

Das ist ein dünner Faden, der in jeder einzelnen Zelle eines Lebewesens steckt. In ihm ist vermerkt, wie eine Pflanze, ein Tier oder ein Mensch aufgebaut ist. Jede DNS ist einzigartig.

Und was bringt das nun den Nashörnern? Durch die DNS kann man ein verkauftes Horn dem getöteten Nashorn zuordnen. So ist es möglich, vom Horn auf dessen Verkäufer und damit den Wilderer zu schließen.

Tierschützer hoffen, dass es den Wilderern künftig zu gefährlich wird, Nashörner zu töten. Schließlich könnten sie für die Tat viele Jahre ins Gefängnis kommen.

Artikel zur Nutzung von Nashorn-DNA in "Current Biology" (Englisch)

Homepage der Rhodis-Datenbank

Homepage des Labors für Veterinärgenetik der Universität Pretoria

IUCN-Klassifikation der Spitzmaulnashörner als "vom Aussterben bedroht" (Englisch)

Breitmaulnashörner gelten der IUCN zufolge als "potenziell gefährdet" (Englisch)