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Dennis Gansel erfüllt sich mit »Jim Knopf« Kindheitstraum

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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
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Die Schauspieler Solomon Gordon (l), Henning Baum und eine alte Dampflokomotive. Foto: Jörg Carstensen Foto: dpa

»Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer« von Michael Ende ist für den Regisseur Gansel eine prägende Erinnerung an seine ganz jungen Jahre. Er hat das Abenteuer jetzt verfilmt.


Berlin (dpa) - Der Regisseur Dennis Gansel (»Die Welle«) hat sich mit der Verfilmung von Michael Endes Kinderbuchklassiker »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer« einen Kindheitstraum erfüllt. »Für mich ist es der Roman meiner Kindheit«, sagte er am Sonntag kurz vor der Weltpremiere in Berlin.

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»Als Siebenjähriger denkst Du nach Bullerbü, was auch toll war: Was ist denn das für ein Flash - Drachen und der Riese und so.«

Jim Knopf eröffne eine größere, andere Welt. »Es ist eine reine Abenteuergeschichte, und es geht um klassische Themen wie Freundschaft, Identifikation, wo komme ich her, Anderssein.« Das seien für Kinder tolle Themen.

Der schwarze Waisenjunge Jim kommt in Endes Roman als fehlgeleitetes Paket auf der Insel Lummerland an, wo eigentlich kein Platz für ihn ist. Vielen - wie auch Christoph Maria Herbst (»Stromberg«), der im Film den Untertan Herr Ärmel spielt - dürfte seine Geschichte einst durch die Augsburger Puppenkiste nahegebracht worden sein. »Für mich hingen die Figuren immer an Fäden«, erzählte Herbst auf dem roten Teppich.

Er habe beim Drehen auch einen Moment eingebaut, wo man das Gefühl haben soll, er gehe wie eine Marionette, sagte Herbst. Das sei aber bestimmt dem Schnitt zum Opfer gefallen.

Die Schauspieler, darunter auch Henning Baum als Lukas, Annette Frier als Frau Waas, Uwe Ochsenknecht als König Alfons und der junge Solomon Gordon als Jim Knopf, kannten den Film vor der Premiere noch nicht.

In den deutschen Kinos startet der Streifen am 29. März.

»Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer« auf IMDb