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Der Atomwaffensperrvertrag

Wien (dpa) - Der von 190 Staaten unterzeichnete Atomwaffensperrvertrag (NPT) von 1968 soll verhindern, dass immer mehr Länder in den Besitz von Atomwaffen gelangen. Zugleich verpflichtet er die Atomwaffen-Staaten dazu, sich um einen Abbau ihrer Arsenale zu bemühen.

Erste Wasserstoffbombe
Am 1.11.1952 explodiert auf der Insel Elugelab im im Pazifik die erste Wasserstoffbombe. Foto: US Department of Energy Foto: dpa

Die Atommächte Indien und Pakistan gehören nicht zu den Vertragsparteien. Auch Israel und Nordkorea sind nicht dabei. Israel hat den Besitz von Atomwaffen nie zugegeben, aber auch nicht dementiert. Wie weit Nordkorea bei der Entwicklung von Atomwaffen ist, ist unklar.

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In den Arsenalen der rund zehn Atomwaffen-Staaten lagern etwa 15 000 Atomsprengköpfe. Sie sind aus Sicht dieser Staaten ein Mittel der Abschreckungspolitik, die Konflikte verhindern soll. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien überwacht die Einhaltung des NPT.

Atomwaffensperrvertrag

Friedensforschungsinstitut Sipri zu Atomwaffenarsenalen