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Der Friedhof in Kammer wird umgestaltet

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Deutlich zu sehen sind beim Blick auf das Leichenhaus in Kammer auch die Siloballen eines Landwirts im Hintergrund. Weil sich daran einige Friedhofsbesucher stören, sollen Sichtschutzwände entstehen und mit Efeu bepflanzt werden. (Foto: Archiv Hohler)

Traunstein – Der Friedhof in Kammer wird umgestaltet. Kirchenpfleger Josef Wolkersdorfer stellte die Pläne dafür bei einem Frühschoppen im Pfarrheim vor. Zuvor feierten die Pfarrangehörigen mit Pfarrer Helmut Bauer in der Pfarrkirche Johannes der Täufer den Gottesdienst zum Kirchenpatrozinium.


Unter anderem soll am Haupteingang des Friedhofs eine Rampe angelegt werden, damit auch Rollstuhlfahrer Kirche und Friedhof besser erreichen können. An die Grabreihe bei der westlichen Friedhofsmauer zur Kreisstraße hin sollen Urnen-Erdgräber angelegt werden, für die jeweils Grabplatten vorgesehen sind. Diese setzen sich bis zur Nordseite fort. Alternativ dazu wären auch Stelen möglich gewesen, in denen jeweils zwei bis vier Urnen Platz gefunden hätten. Die Pfarrangehörigen konnten darüber abstimmen, ob nur Urnen-Erdgräber geschaffen werden, oder ob auch Stelen errichtet werden, sprachen sich aber letztlich gegen die Stelen aus.

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Als erste Maßnahme will man jedoch einen Sichtschutz beim Leichenhaus schaffen. Jenseits der Friedhofsmauer hat ein Landwirt den Lagerplatz für seine Siloballen, was viele Friedhofsbesucher als störend empfinden. Jetzt sollen links und rechts des Leichenhauses Sichtschutzwände errichtet und mit Efeu bepflanzt werden. Mit dieser Maßnahme, so Josef Wolkersdorfer, wolle man noch in diesem Jahr beginnen. Die gesamte Umgestaltung des Gottesackers wolle man 2019 abschließen. Auf der Grünfläche vor dem Leichenhaus will man einen Baum pflanzen und Bänke aufstellen.

Der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen und Brotzeiten beim Frühschoppen kommt den Ministranten zugute, die heuer eine Reise nach Rom unternehmen werden. Im Patroziniumsgottesdienst wurden außerdem fünf neue Messdiener vorgestellt: Felix Zeiser, Johannes Ober, Emma Gröbner, Marina Brunner und Leonie Bachmaier. Die neuen »Minis« bekamen ihre Ministrantenkreuze umgehängt und ihre Ministranten-T-Shirts überreicht. Von Mesner Gottfried Wolf gab es Süßigkeiten.

Neue Oberministranten sind Julian Marcell und Franziska Gartner. Neun Ministranten wurden darüber hinaus aus dem Dienst verabschiedet: die Oberministranten Michi Söldner und Magdalena Kratzer, Martin Schmalzbauer, Johanna Gartner, Isabell Hackl, Jakob und Julia Falge, David Wimmer und Therese Maric. Robert Hintereder sagte, er habe gerne mit den jetzt ausscheidenden Minis gearbeitet. »Ich werde euch vermissen.«

Musikalisch gestaltet wurde die Messe vom Dirndlchor sowie vom Kirchenchor mit Instrumental- und Orgelbegleitung. Beim Frühschoppen im Pfarrheim spielten Maxi Klammer mit der Diatonischen Ziach, Michi Söldner mit dem Tenorhorn und Therese Ober mit der Harfe auf. -K.O.-