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Kunterbuntes Farbenspiel am Berggipfel – 60 LED-Lampen, 1 200 Meter Kabel

Der Jenner erstrahlt

Schönau am Königssee – Illumination am Jenner: Dieses Thema haben sich Werner Prünster, Franz Müller und Helmut Angerer am Freitag zur Aufgabe gemacht. Ein halber Tag Arbeit war nötig, um das nächtliche Spektakel möglich zu machen.

... LED-Lampen setzten Latschengruppen, Felsen, Blumenwiesen und das Gipfelkreuz gekonnt in Szene.

Illuminator Werner Prünster war für Licht und Ton verantwortlich. Er installierte 60 LED-Lampen von der Bergstation bis zum Gipfelkreuz. Dazu mussten 1 200 Meter Kabel verlegt werden. Rauch, Flammensäulen und ein Lichtbild gestalteten die Pyrotechniker Franz Müller und Helmut Angerer. Ihnen zur Seite standen sechs Helfer der Jennerbahn.

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Zum zweiten Mal wurde die Lichtanimation aufgeführt und diesmal, im Vergleich zum Vorjahr, deutlich erweitert. Zuvor genossen die Gäste besondere Schmankerl vom Grill auf der Aussichtsterrasse der Bergstation. Das Gastro-Team verwöhnte kulinarisch, die Saugschlauch Musi spielte schneidig auf und ein wolkenloser Himmel verschönerten den Abend. Ein grandioser Sonnenuntergang folgte um kurz nach 21 Uhr. Bürgermeister Hannes Rasp hatte an diesem Tag Geburtstag, er nahm viele Glückwünsche entgegen, begrüßte und eröffnete das Sommer-Highlight. Es wurden Flammensäulen und ein Lichterbild entzündet. Das Lichterbild stellte eine Seilbahnkabine dar. Bestens in Szene gesetzt unter einem Felsen. Von der Leuchtkraft dieser Impression entwickelte sich Rauch, der den Weg zum Jennergipfel mystisch vernebelte. Dazu ertönte klassische Musik von Johann Sebastian Bach. Nach Auflösung des Rauches kamen die vielen Beleuchtungsstationen auf dem Weg zur Aussichtskanzel zur Geltung. Dies waren Latschengruppen, Felsen, Blumenwiesen mit Almrosen, Bäume und das Gipfelkreuz, die in verschiedenen Farben angestrahlt wurden. Die Besucher folgten auf Anweisung des Betriebsleiters Wilfried Däuber dem Bürgermeister zum Aussichtspunkt des Jenners. Weisenbläser der Saugschlauch Musi spielten neben dem Gipfelkreuz, das in roter Farbe erstrahlte. Jeder Teilnehmer genoss auf seine Weise den Rückweg zur Bergstation und man war von dem geglückten Sommer-Höhepunkt beeindruckt.

Weitere Impressionen finden sich auf www.berchtesgadener-anzeiger.de. Bernhard Stanggassinger