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Der Regen geht, der Sommer kommt

Offenbach (dpa) - Pünktlich zum Staatsbesuch der britischen Königin Elizabeth II. in Deutschland ist klischeehaft typisch englisches Regenwetter eingezogen - doch es wird diese Woche auch wieder besser.

Regenwetter in Frankfurt/Main
Menschen stehen in Frankfurt am Main mit aufgespannten Regenschirmen auf dem Römerberg. Foto: Frank Rumpenhorst Foto: dpa

Hoch «Zoe» verdrängt die Wolken von Tief «Otto» und lässt die Temperaturen steigen - im Süden wird es dabei sommerlicher als im Norden. «Am Donnerstag kann zumindest im Südwesten Deutschlands die 25-Grad-Marke überschritten werden», hieß es vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

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Im kühleren Norden bleiben noch länger Schauer möglich. Im Süden und Westen gibt es mehr Sonnenschein und höhere Temperaturen - heute bis 24 Grad, morgen bis 26 Grad und am Freitag bis zu 29 Grad.

«Endlich Regen! Zumindest Landwirte und Gärtner werden gebietsweise aufgeatmet haben», schrieb der DWD bei Facebook zum fast flächendeckenden Regen von Montag und Dienstag und angesichts eines in weiten Teilen Deutschlands zu trockenen Frühlings.

Auf dem 1141 Meter hohen Brocken im Harz fielen am Dienstag sogar einige Schneeflocken. «Sie bleiben aber nicht liegen», sagte ein Sprecher der Wetterwarte. Mit zwei Grad Celsius liege die Temperatur noch oberhalb des Gefrierpunkts. Auf Norddeutschlands höchstem Berg sei Schmuddelwetter dieser Art im Juni keine Seltenheit.

Als erstes Bundesland hat das bevölkerungsreichste Nordrhein-Westfalen ab dem kommenden Wochenende Schulferien. An der Nordseeküste zum Beispiel wird deshalb eine erste Reisewelle erwartet. «Bei diesem Wetter bleiben zwar viele Spontanurlauber weg», sagte Katja Benke von der niedersächsischen Tourismusgesellschaft «Die Nordsee». Das könne sich auch auf die Auslastung in den Ferienorten auswirken. Viele Urlauber hätten aber weit im voraus gebucht und sagten nicht wegen schlechten Wetters ab.

Nach dem astronomischen und kalendarischen Sommeranfang am vergangenen Sonntag steht am Samstag ein weiteres wichtiges Datum an: der 27. Juni als Siebenschläfertag. Er ist durch Bauernregeln bekannt - etwa: «Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass».