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Der SV Kirchanschöring setzt seine Erfolgsserie fort

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Er erzielte das Tor des Tages: SVK-Stürmer Albert Deiter. (Foto: Butzhammer)

Zwei Heimsiege, ein Unentschieden und noch kein Gegentor: So sieht die Erfolgsbilanz des SV Kirchanschöring im Jahr 2019 aus. Auch gegen die Jahnschmiede des Fußball-Zweitligisten SSV Jahn Regensburg II siegte der SVK in der Bayernliga Süd. 507 Zuschauer belohnten die Gelb-Schwarzen für ihren Kampfgeist und spendeten nach dem 1:0 viel Applaus.


SVK-Trainer Michael Kostner sah »ein offenes Spiel«. Auf dem tiefen Platz sei es rauf und runtergegangen, betonte er. »Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg dann irgendwo verdient«, fügte er hinzu. »Wir hätten das 2:0 machen können, vielleicht sogar müssen.« So wäre am Schluss etwas Glück hinzugekommen, als die Domstädter alles nach vorne geworfen haben.

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Kostner war insgesamt mit dem Auftakt ins Jahr 2019 zufrieden: »Wir haben eine sehr gute Serie.« Für ihn bedeute die Aufgabe beim SVK auch, die Spieler nach vorne zu bringen, da helfen die Zuschauer immer mit, das mache Spaß. Er blickt auch voraus und stellte eine Rechnung auf: »Wir brauchen noch zehn Punkte, um auch im nächsten Jahr wieder Bayernliga-Fußball in Anschöring zu sehen.«

Regensburgs Coach Yavuz Ak zeigte sich natürlich unzufrieden. Das sei aber natürlich generell so, wenn man verliere, betonte er. Ihm habe es aber Spaß gemacht, seinem ehemaligen Coach Michael Kostner als Trainerkollege gegenüber zu stehen, ergänzte er. Für die Jahnschmiede ginge es darum, Spieler zu integrieren, das habe oberste Priorität. Dazu gehöre auch, »zielstrebig nach vorne zu spielen. Genau das hätte sein Team aber in Halbzeit eins vermissen lassen. »Wir sind nur hinterhergelaufen«, bemängelte er. Beim SVK sah er mehr Siegeswillen und so ginge der Sieg nicht unverdient an die Gelb-Schwarzen. Er sprach aber auch von Pech am Ende.

Kleinere Möglichkeiten gab es bis zur 28. Minute auf beiden Seiten. Dann gab's den ersten Aufreger: Lukas Pöllner setzte sich über links im Strafraum durch, zog aus der Drehung ab, doch Torwart Alexander Weidinger konnte klären. Auf der Gegenseite sprintete Ilhami Medineli allein auf den SVK-Kasten zu, wurde aber von Tobias Janietz gestoppt (36.). Tobias Schild (40.) und Manuel Omelanowsky (43.) hatten weitere SVK-Chancen bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel waren es die Gelb-Schwarzen, die bis zur Führung das Heft in der Hand und die Möglichkeiten auf ihrer Seite hatten. In der 65. Minute setzte sich Omelanowsky über rechts bis zur Grundlinie durch, sein Gegenspieler grätschte die Kugel zu Torwart Weidinger und Schiedsrichter Richard Conrad entschied auf indirekten Freistoß. Gästetrainer Ak betonte hinterher, dass die Entscheidung in Ordnung war. So standen Omela-nowsky und Max Vogl am Ball, während Janietz die Kugel gen Regensburger Gehäuse schoss. Das Leder wäre wohl links vorbei gedonnert, wenn nicht Albert Deiter die Kugel zum vielumjubelten 1:0 in die Maschen befördert hätte (66.)!

Die Oberpfälzer drückten danach auf den Ausgleich und der hätte nach einer Ecke von rechts fallen können. Abwehrrecke Janietz beschrieb die Szene hinterher folgendermaßen. »Der Ball verlängert sich irgendwie und liegt frei zwei Meter vor dem Tor. Torwart Stefan Schönberger und der Stürmer grätschen hin. Dass der 'Schönes' das Ding festhält und der Stürmer nicht den Ausgleich erzielt, da hat man den Willen bei uns gesehen und so haben wir das Spiel auch gewonnen.«

SV Kirchanschöring: Schönberger, Janietz, Eder, Muteba (66. Peter), Deiter, Pöllner, Omelanowsky (84. Urban), Gürcan, Vogl (72. Willinger), Schild, Jung.

SSV Jahn Regensburg II: Weidinger, Panafidin, Kraus, Root, Zitzelsberger, Spennesberger (83. Bögl), Bhatti (60. Kraljevic), Pfab, Geiger (60. Özlokman), Hyseni, Medineli.

Tor: 1:0 Deiter (66.).

Zuschauer: 507.

Schiedsrichter: Richard Conrad (Feldkirchen). mw

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